Archiv für ‘Seitenbezogenes’
Hitliste Amoklauf
Vor einigen Jahren habe ich hier mal auf eine Hitliste von Amokläufern verwiesen. Der Link dort ist tot (*g*), darum hier ein neuer Verweis zu einer Auflistung von sogenannten Rampage Killers. Schön inhaltlich und geographisch sortiert.
Die spinnen doch alle…
Neues von mortek.de
Ich habe die letzten Wochen immer mal wieder an mortek.de rumgeschraubt. Das allermeiste davon fand hinter den Kulissen statt. Ich mähre ja eigentlich konstant hier an der Seite rum. Aber in letzter Zeit waren die Basteleien etwas umfangreicher. Darum will ich für die paar technikaffinen Mitleser und Mitleserinnen mal in aller Kürze umreißen was hier so passiert ist.
Am Augenscheinlichsten ist sicherlich das mit “Sharing is Caring” betitelte Ausklappelement in der Fußzeile unter jedem Artikel. Wer will, kann hier den jeweiligen Beitrag in einer ansehnlichen Auswahl an Sozialen Netzwerken und sonstigen Linkschleudern weiter verteilen. Mit wenigen Klicks hat man dann Inhalte von dieser Seite zum Beispiel zu Facebook, del.icio.us oder digg geschoben.
Bei Facebook tauchen seit kurzem auch alle Artikel von mortek.de automatisiert und wie von Geisterhand von ganz alleine auf. Besucher dieser Seite hier, welche auch meine Freunde bei Facebook sind, bekommen also alles zwei mal um die Ohren gehauen. Hehehe. Im Gesichtsbuch getätigte Kommentare erscheinen im Gegenzug auch hier unter den jeweiligen Artikeln. Ich bin derzeit aber noch am überlegen ob ich das letztgenannte dauerhaft so beibehalten werde.
Für die Leute die mit WordPress arbeiten sei vielleicht noch erwähnt, dass ich die Seitenleiste numehr mittels Widgets gestalte. Früher war dort reines und von Hand gehacktes html/php vorzufinden. Warum ich mir diese Arbeitserleichterung nicht schon vorher gegönnt habe bleibt mir eher rätselhaft.
Die nächsten Änderungen betreffen grob das Thema Datenschutz.
So habe ich zum Beispiel die statistische Besuchererfassung umgestellt von Google Analytics, welches alle Zugriffe auf mortek.de ja über den großen Teich nach den USA schickte, auf die quelloffene Trackingsoftware Piwik. Das kommt vom Funktionsumfang dem großen Bruder aus Nordamerika schon recht nahe, und wird komplett auf meinem Webspace betrieben. Die IP’s der Besucher werden nach allen Regeln der Kunst und Gesetzeskonform nur in anonymisierter Form gespeichert. Eine personenspezifische Zuordnung der Datensätze ist somit nicht mehr möglich. Zudem kann man sich auf mortek.de/datenschutz ein sogenanntes OptOut-Cookie setzen, welches bewirkt, dass der Besuch von mortek.de ab dann gänzlich unprotokoliert bleibt.
Auch weiteren Datensätzen von euch, meinen hoch geschätzten Besuchern und Besucherinnen, bleibt seit kurzem der weite Weg in die USA erspart. Die Kommentarfunktion schickte nämlich zum Zwecke der Spamvermeidung alle Wortmeldungen an einen Server in den Staaten, wo dann durchaus treffsicher beurteilt wurde ob es sich um Spam handelt, oder um richtig echte Kommentare von Leuten die wirklich was zu sagen haben. Diese Lösung, welche sehr zuverlässig arbeitete, war aber leider in keinem Sinne den deutschen Datenschutzrichtlinien entsprechend (vergl. die WP-FAQ zum Thema). Man hätte sich das noch zurecht biegen können, aber die Optionen dort missfielen mir zu sehr. Stattdessen habe ich von Hand im Quelltext rumgepfuscht und zusätzlich ein neues, vielversprechendes Plugin aktiviert. Mal schauen ob das alles so funktioniert wie es soll.
Sonaja, das war es erstmal mit dem Technikbabbel. Hier nur noch schnell die Liste der verwendeten Plugins: Social Dropdown, Wordbooker, Piwik, NoSpamNX.
Wer war das?
Ich checkte eben die Zugriffe der letzten Tage auf meine Seite und stolperte über diesen Referrer: http://burkavision.co.uk/www.mortek.de.
Also, raus mit der Sprache: Wer von Euch war so scharf drauf mortek.de mal aus der Sicht einer Burkaträgerin zu betrachten? *Gnaaa* :-]
Autoren-Wirrwarr
Seit nun auch schon über einem halben Jahr schreibt Herr noNsense hier immer mal wieder einen Artikel. Das habe ich nirgends extra erwähnt oder besonders darauf hingewiesen. Denn schon fast seit Anbeginn von mortek.de gibt es verschiedene Menschen die diese Seite mit Gastbeiträgen bereichern.
An dieser Stelle Dank und viele Grüße an donna, kat ze, M.Mulligan, raspunicum und natürlich auch noNsense.
Nun ist mir aber in Gesprächen mit der werten Leserschaft aufgefallen, dass nicht immer in der nötigen Deutlichkeit wahrgenommen wird wer nun Artikel XY verfasst hat. Im Regelfall wird dann mir die Urheberschaft zugeschrieben.
Damit in Zukunft etwas klarer wird wer hier gerade schreibt, habe ich eine kleine visuelle Hilfe eingebaut. Unterhalb der Artikel steht nun nicht mehr nur der Name des Autors, sondern ab sofort ist da auch ein kleines Bildchen zu sehen. Meine Wenigkeit erscheint als graue Eminenz eher dezent mit dem Hintergrund verschmelzend, wohingegen meine Mitschreiber und Mitschreiberinnen farblich meist etwas hervorstechen.
Ich hoffe so werden in Zukunft eventuelle Unklarheiten vermieden und die Lorbeeren gerechter verteilt. Denn: Ehre wem Ehre gebührt!
Mobiles bloggen – ein Versuch unter härtesten Bedingungen
Wenn die Technik mitspielt werde ich morgen versuchen mich ein paar mal aus Dresden (Nazimarsch blockieren und so) zu melden. Wordmobi macht es möglich relativ bequem mit seinem Mobiltelefon Beiträge in einem WordPressblog zu veröffentlichen. Da ich es aber hasse auf der fitzlichen 10er-Tastatur längere Texte zu schreiben werde ich mich jeweils kurz fassen und die Bilder für sich sprechen lassen.
Wir dürfen gespannt sei. Um Mittag herum dürfte es den ersten Beitrag geben. Schalten auch SIE sich ein wenn es heißt: mortek goes mobile.
Pornos gucken oder einfach nur rumhängen?
Da zappt man sich spät in der Nacht durch die Kanäle und bleibt auf einmal bei 3sat hängen, weil dort ein Porno läuft. Genau genommen 9 Songs. Ein Film der nach dem Schema Konzertbesuch–Sexszene–Konzertbesuch–Sexszene abläuft. Und Sexszene heißt in diesem Fall explizite Nahaufnahmen der menschlichen Geschlechtsorgane in voller Aktion. In Farbe und mit Stereosound. Ein Porno eben.
Hab ich ja auch kein Problem damit. Aber als ich über die jugendschutzrechtlichen Aspekte nachdachte fragte ich mich, warum es okay ist zwei fickende Menschen zu zeigen, auf der anderen Seite aber 2007 mein äußerst populäres Seitenprojekt www.sterben-macht-frei.de im Namen des Jugendschutzes geschlossen werden musste. Vielleicht kann man bestimmte Inhalte nur nach Mitternacht zu zeigen. Oder man muss groß Kunst drüber schreiben. Aber daran soll es ja nicht scheitern.
Darum sei es hiermit verkündet: sobald ich eine technische Möglichkeit gefunden habe die ursprünglichen Inhalte von www.sterben-macht-frei.de nur von 0 bis sagen wir mal 6 Uhr anzeigen zu lassen, werde ich die Seite wieder in Betrieb nehmen. Und dann kann jugendschutz.net mir mal schön meine haarige Poperze lutschen (um mal thematisch-linguistisch auf der Linie zu bleiben).
Ach so, wer www.sterben-macht-frei.de nicht kennt: dort hatte ich in jungen Jahren mal ein paar Tipps und sachdienliche Hinweise in Sachen Erhängen veröffentlicht. Ziemlich alberne Sache und entsprechend mit einem Augenzwinkern versehen (und sogar der Nummer der Telefonseelsorge falls das Ganze doch jemand zu ernst nehmen sollte). Vielleicht hätte ich die Seite auch schon längste von alleine aus dem Netz genommen. Aber wenn (halb)staatliche Stellen mir was vorschreiben wollen kann ich auch nach drei Jahren schon aus Prinzip noch mit dem Fuß aufstampfen und symbolisch den Mittelfinger ausfahren.
In diesem Sinne: man sieht sich immer zwei mal in Leben…
Notiz an mich selber:
Beim rumpfuschen im Quellcode von WordPress das nächste mal drauf achten, unnötige Leerzeilen zu vermeiden. Besonders in der functions.php des Themes. Dann bekommt man in Opera auch diesen Fehler beim abrufen des RSS nicht:
XML-Interpretation fehlgeschlagen: Syntaxfehler (Zeile: 2, Zeichen: 0)
“XML declaration not at beginning of document”
Fast übersehen:
Hiermit möchte ich dem Herrn noNsense zum 1000sten Kommentar hier auf mortek.de gratulieren!
Seit fast genau 4 Jahren (den einen Monat der fehlt lass ich jetzt einfach mal unter den Tisch fallen) schreibe ich nun allerlei Sinn- und Unsinnige Sachen in Form eines Weblogs. Davor schon betrieb ich eine statische Seite, und ehe ich die von Hand schrieb benutzte ich so geile Hilfsmittel wie Frontpage von Microsoft. Ja, ich stehe dazu.
Aber irgendwann reihte ich mich dann in die Riege der zuvor von mir belächelten Blogger ein, das war recht praktisch dann und mit WordPress habe ich von Anfang an auf eine größtenteils solide Plattform gesetzt.
Im Laufe der vier Jahre hier haben so etwa 30.000 Menschen die Seite besucht. Im Moment sind es so zwischen 1000 und 2000 im Monat (manchmal auch etwas mehr), und es verfolgen derzeit durchschnittlich 20 Leute das Geschehen auf der Seite via RSS.
Auf Platz 1 der meistbesuchten Ressourcen liegt mit weitem Abstand mein mittlerweile begrabenes Projekt “Sterben macht frei“, welches zwar unter einer eigenen Domain zu erreichen war, aber praktisch nur eine Unterseite von mortek.de darstellte. Platz 2 der meistbesuchtesten Seiten und gleichzeitig mit verschiedenen Kombinationen von Suchbegriffen ganz oben auf der Liste der über Suchmaschinen aufgerufenen Artikel ist eine kurze Abhandlung über die Geschichte eines angesagten Modehauses mit der wunderbaren Überschrift “Warum sahen SS-Uniformen so cool aus?“. Platz 3 schliesslich belegt der Fotobericht vom Force Attack 2007.
Wie wir sehen, ein wilder Mix von Themen und Besuchern. Ihr da draussen, ihr stillschweigenden Mitleser: fühlt euch hiermit aufs herzlichste gegrüßt :-]
Alte Bilder wieder zugänglich
Da wurde ich doch gestern auf der Billichbierparty (der halbe Liter für 50 Eurocent) angeraunzt, warum auf meiner Seite die alten Bilder von früher nicht mehr zu finden wären. Ich überlegte kurz, und sagte dann zu mir: Der Mann hat recht! Denn in der Tat ist die museale Einbindung meiner alten Seite, und damit des umfangreichen Bilderarchives, beim Umzug auf den neuen Server hier unter die Räder gekommen. Das kanns ja nicht sein, und darum habe ich mich heute auf meine vier Buchstaben gesetzt und kann nunmehr voller Stolz verkünden: Die alte Seite samt Bilder von 2002 bis 2004 ist jetzt wieder zugänglich.
Einfach auf der rechten Seite den letzten Link “alte Seite” anklicken. Die Zugangsdaten müsste ich euch wieder einrichten, eine kurze Nachricht zum Beispiel über das Kontaktformular, reicht. Gebt euch darin mir gegenüber zu erkennen, soll ja nicht jeder auf die wilden Partybilder lunschen.
Zensur stinkt!
Leider ist es so, dass bestimmte Informationen im Weltnetz nicht von überall aufgerufen werden können. Der große Bruder schaut in bestimmten Gegenden ganz genau hin, und unterbindet den Informationsfluß. Stichwort China. Aber nicht nur dort werden unliebsame Inhalte und Meinungen unterdrückt, selbst hier in Deutschland ist der Zugriff auf gewisse Seiten gesperrt.
Ich glaube ich spreche für uns alle wenn ich ausrufe: Zensur stinkt!
Darum gibt es ab sofort auch einen neuen Service auf dieser Seite. Über mortek.de/1984 kann man jetzt jede beliebige Seite ansteuern. Diese wird dann als ein nicht maschinenlesbares Bild ausgeliefert, Wortfilter und URL-Blacklists greifen so nicht mehr. Links und Formularfelder bleiben aber erhalten, ein normales Stehsegeln im Netz bleibt abgesehen von diversen multimedialen Inhalten wie Videos usw. möglich.
Wie genau das funktioniert, und warum das ganze Kunst ist, kann einjeder selber auf den Seiten der Macher des Projektes lesen.
