Archiv für ‘Liedtext der Woche’

Religion – Bedeutet Unterdrückung

Erzählt mir nichts von euren Göttern
Denn die haben niemals existiert
Auch Jesus Christus oder Mohammed
Verhinderten nie einen Krieg
Behauptet nicht, dass ihr die Antwort habt
Auf die Frage, die ihr niemals gewusst
Behauptet nicht, dass ihr die Wahrheit sagt
Weil eure Wahrheit gelogen ist

Religion – Bedeutet Unterdrückung
Religion – Ist Opium für das Volk
Religion – Hat Millionen von Menschen getötet
Religion – Doch die Kirchen
Sind immer noch voll

Ihr habt die Bombe gesegnet
Die auf Hiroshima fiel
Auch mit Hitler und Mussolini
Habt ihr euch solidarisiert
Es ist egal, wer an der Macht ist
Denn ihr seid immer dabei
Ihr nehmt den Menschen das Denken ab
Mit eurer Heuchelei

Religion – Bedeutet Unterdrückung
Religion – Ist Opium für das Volk
Religion – Hat Millionen von Menschen getötet
Religion – Doch die Kirchen
Sind immer noch voll

Slime

Geschrieben von mortek

am 1. Juni 2011

Wenn die Nacht am tiefsten

Ich erwach und der Tag überfällt mich kalt und grau,
ich schau aus dem Fenster und ich weiß nicht mehr genau.
Ein Gefühl seltsam flau sagt mir “Du hast die Schnauze voll”,
und dann bin ich still und weiß nicht, ob ich weitermachen soll.
Dann seh’n ich mich nach Frieden wie das letzte Hippieschwein,
und möcht mit dir allein auf einer schönen Insel sein.
Ich denk’s mir nur und gehe lustlos auf die Straße,
häßlich dumme Fratzen, Blicke spitz das ich’s nicht fasse.
Zieh’n an mir vorbei und mit ihnen dieser nasse, blasse
Dunst der Ignoranz den ich so hasse.
“Kämpferische Klasse” denk ich, ha, das war einmal,
zu wenig an der Zahl sind im Ansatz radikal.
Die Masse geht malochen und macht Kreuzchen bei der Wahl.
Ich weiß das erst der Hunger zum begreifen zwingt,
ich weiß auch eins, wer Scheiße frisst der stinkt.
Doch genau dieser Gestank ist manchmal unerträglich,
unsäglich deprimierend steigt er mir ins Gehirn.
Versucht mich zu verwirren, verdammt ich komm ins Wanken,
plötzlich pralln meine Gedanken schon nach kurzer Zeit
unerwartet auf die Schranken meiner Unzufriedenheit.

Und das zerrt an meinen Kräften und das zieht mich wie Blei auf den Grund wo sie mich haben wollen, doch das geht vorbei

Wie im Flug zieht im Zug die Zeit an mir vorbei.
Und ich beobachte ‘n paar abgezockte Arschlöcher dabei,
wie sie lustvoll arrogant ‘n armes Schwein fertigmachen.
Dumpfe Stärke dummer Narren lebt vom stummen Schrei der Schwachen.
Jeder kriecht hier sein Einzelposerweg,
spielt Minigangsterboss vor der lokalen Spielothek.
Handy in der Hand und tolles Chiemsee Jäckchen an,
üble Posersprüche “Hast du Probleme, lan?”
Probleme werd ich kriegen wenn das weiter so geschmiert
läuft für die Faschisten, doch dann seid ihr schon interniert.
Keiner hier kapiert, daß so’n Scheißverhalten
lediglich dazu führt, daß wir uns weiter spalten.
Ich piss auf euer Goldkettchen und eure teuren Wagen,
eure Dealer- und Zuhälterei, ich kann euch nur eins sagen:
Man will uns an den Kragen und gestellt sind schon die Weichen,
der Mob sitzt in den Startlöchern und wartet auf ein Zeichen.
Und der Start beginnt mit Leichen, macht euch keine Illusion,
schon ‘ne kleine Vibration kann zur Eskalation führ’n.
Und die Führer lassen dann nicht auf sich warten,
und deshalb hab ich Angst, denn ich gehör’ nicht zu den Harten

Und das zerrt an meinen Kräften und das zieht mich wie Blei auf den Grund wo sie mich haben wollen, doch das geht vorbei

Dieser Pfaffe hatte recht, die holen uns getrennt,
damit jeder den Protest für die Anderen verpennt.
Die Anderen nicht kennt und sich in Sicherheit wähnt.
Doch wenn der Sumpfnebel sich hebt ist bloß der Abgrund da der gähnt,
der uns lähmt, der uns zähmt, der uns diszipliniert.
Der die Stummen integriert und die Anderen interniert.
Und das passiert, ich spüre wie es friert um mich herum.
Hypnotisiert starrt die Masse ohne Klasse, wie dumm
treiben die Gedanken derer, die verdummt werden,
um inzinierte Täuschungen, und so trotten die Herden,
den Zischlern hinterher. Der kleine Mann, die kleine Frau
sucht sich für den Racheakt die nächste arme Sau.
Die herrschenden Ideen, sind sie nützlich? Wenn ja, wem?
Meist denen die hier herrschen, im herrschenden System.
Ist ein Problem ein Problem, frag wem ist es genehm,
wenn sich Kunze und Korkmaz als Konkurrenten sehn.
Verdummung verpflichtet, bestimmt das Wohlergehen,
Gewohnheitseffekt wie wohldosiertes Arsen.
Wenn sich die Hungerbäuche bläh’n blubbert die Moralmaschine,
murre nicht und stehle nicht, doch deinem Volke diene!

Und das zerrt an meinen Kräften und das zieht mich wie Blei auf den Grund wo sie mich haben wollen, doch das geht vorbei

Anarchist Academy

Geschrieben von mortek

am 2. April 2011

My colour is black

War is the colour of peace, you know.

Hate is the colour of life .

Heaven the colour of religion.

My colour is black.


Die Art – My Colour Is Black

Geschrieben von mortek

am 26. März 2011

Toy Division

Lustiges Video wo Playmobil-Figuren den Song Transmission von Joy Division zum Besten geben. Gut gemacht das Ding.

Transmission

Radio live – transmission – radio live -
transmission
Listen to the silence, let it ring on
Eyes dark, relentless, frightened of the sun
We would have a fine time living in the night
Left a blind destruction,
waiting for our sight – sight

We would go on as though nothing
was wrong
Hide from these days we remain all alone
Staying in the same place
to stand out the tide
Touching from a distance,
further all the time
Dance, dance, dance, dance,
dance to the radio (4x)

I would go on as though nothing
was wrong
And hide from these days
when the music goes on
Staying in the same place,
we’re sparing no time
Gift who could value no-one
inside
And we could dance, dance, dance, dance,
dance to the radio (4x)


via Nerdcore

Geschrieben von mortek

am 10. Februar 2011

Portishead

Ich wollte aus alkoholgeschwängerter Sentimentalität eigentlich nur das Glory Box Video von Portishead posten. Beim Linkraussuchen bin ich dann allerdings auf der Website der Briten auf diesen Song gestossen. Darum nun beide auf einmal.

Portishead – Chase The Tear

Portishead – Glory Box
 

Geschrieben von mortek

am 4. Dezember 2010

Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.

Wohin wir uns wenden im Gewitter der Rosen,
ist die Nacht von Dornen erhellt, und der Donner
des Laubs, das so leise war in den Büschen,
folgt uns jetzt auf dem Fuß.

Wo immer gelöscht wird, was die Rosen entzünden,
schwemmt Regen uns in den Fluß. O fernere Nacht!
Doch ein Blatt, das uns traf, treibt auf den Wellen
bis zur Mündung uns nach.

Ingeborg Bachmann, Im Gewitter der Rosen
Kirlian Camera, Irgendwo

Geschrieben von mortek

am 15. März 2009

Legale Verbrecher

Sie teilen sich den Markt auf,
kennen kein Gesetz,
kennen keine Moral,
haben Deutschland in der Hand

Bestechen Politiker,
falls das nötig ist.
Legale Verbrecher
haben Deutschland in der Hand.

Sie heißen Bank fürs das Volk,
Sie raffen Geld und Gold.
Lügen, betrügen,
haben Deutschland in der Hand

Verteilen Kredite,
um dir Geld zu klauen.
Legale Verbrecher
haben Deutschland in der Hand

Wir haben keine Chance,
wir haben keine Wahl.
Wir haben schon verloren,
gegen das Kapital

Wir haben keine Chance,
wir haben keine Wahl.
Wir haben nix in der Hand,
gegen die Deutsche Bank?

Rasta KnastLegale Verbrecher

Geschrieben von mortek

am 25. Oktober 2008

Mad World

All around me are familiar faces
Worn out places, worn out faces
Bright and early for their daily races
Going nowhere, going nowhere
Their tears are filling up their glasses
No expression, no expression
Hide my head I want to drown my sorrow
No tomorrow, no tomorrow

And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I’m dying
Are the best I’ve ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It’s a very, very
Mad World
Mad world

Spectra Paris – Mad World

Geschrieben von mortek

am 25. Oktober 2007

Alles Falsch

Es ist ein abscheuliches Ereignis
Frühmorgens aufzustehen
Die eigenen leeren Augen
In kalten Spiegeln zu sehen

Verwirrend sind die Gänge
Und auch die Namen
Ich sehe nur noch Zwänge
Doch nicht woher sie einst kamen

Vielleicht bin ich zu früh gebor’n
Oder alles ist zu spät
Diese Zeit gefällt mir nicht

Vielleicht ist dies die falsche Stadt
Oder gar das falsche Land
Dieser Ort gefällt mir nicht

Fliehende Stürme, Alles Falsch

Geschrieben von mortek

am 19. Januar 2007

On The Day The Nazi Died

We’re taught that after the war the Nazis vanished without a trace
But battalions of fascists still dream of a master race
The history books, they tell of their defeat in ’45
But they all came out of the woodwork on the day the Nazi died

They say the prisoner of Spandau was a symbol of defeat;
Whilst Hess remained in prison, then the fascists they were beat
So the promis of an Aryan world would never materialise
So why did they all come out of the woodwork on the day the Nazi died?

The world is riddled with maggots; the maggots are getting fat
They’re making a tasty meal of all the bosses and beaurocrats
They’re taking over the boardrooms and they’re fat and full of pride
And they all came out of the woodwork on the day the Nazi died

So if you meet with these historians, I’ll tell you what to say
Tell them that the Nazis never really went away
They’re out there burning houses down and peddling racist lies
And we’ll never rest again until every Nazi dies

download stockholms_anarkafeministkor_-_on_the_day_the_nazi_died.mp3
 

Gesungen vom Stockholms Anarkafeministkor

Geschrieben von mortek

am 14. Januar 2007

3 Kommentare

Veröffentlicht in Liedtext der Woche

Seite: 1 2 3 4