Kategorie: Große Worte

Sender Jerewan lässt grüßen

Von einem älteren, promovierten und erst vor wenigen Jahren nach Deutschland emigriertem Armenier einen in sächsisch wiedergegebenen Witz zu hören ist schon was besonderes. Hier, und schriftlich wiedergegeben, entbehrt es vielleicht der zündenden Komik. Aber live kam es ganz gut.

Wenns hilft denkt euch den kurzen Zweizeiler in einem gebrochen armeno-russ-sächsich-radebrechdeutsch:

Was heisst “Orgasmus” auf Sächsisch?

“Fertsch”

Ich musste wirklich sehr lachen …

Verwirrende Fragmente, …

… seltsam verwaschene Erinnerungen. Gepaart mit aufblitzenden Bildern feiernder Menschen und durchsichtigen Zigarettenpapiers. Plötzlich wieder da. Getriggert durch diese, etliche Tage nach einer Feierei, mir zugestellten Textnachricht:

Copitz. Jede Elbseite braucht einen Sonnenstein.

Ein neuerlicher Beweis dafür, dass im Suff und/oder erweiterten Bewusstseinszuständen dokumentierte Geistesergüsse im Nachhinein meist nur Fragen aufwerfen, die man vielleicht besser unbeantwortet lässt.

Ruhm und Ehre

Neulich auf dem Kauflandparkplatz gesehen. Leider verblitzdingst. Darum sicherheitshalber noch mal im Vollzitat:

Ewiger Ruhm und Ehre
den siegreichen und ungeschlagenen
Panzertruppen der Nationalen Volksarmee
Hauptstoßkraft der Landstreitkräfte

Das allumfassende Ich

Der Grund dafür, dass unser fühlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein.

Erwin SchrödingerGeist und Materie, Zsolnay Verlag, Wien 1986, 4. Kap., S. 77

Kaczynski Manifesto

Because of their need for rebellion and for membership in a movement, leftists or persons of similar psychological type are often attracted to a rebellious or activist movement whose goals and membership are not initially leftist. The resulting influx of leftish types can easily turn a non-leftist movement into a leftist one, so that leftist goals replace or distort the original goals of the movement.

[…]

In earlier revolutions, leftists of the most power-hungry type, repeatedly, have first cooperated with non-leftist revolutionaries, as well as with leftists of a more libertarian inclination, and later have double-crossed them to seize power for themselves. Robespierre did this in the French Revolution, the Bolsheviks did it in the Russian Revolution, the communists did it in Spain in 1938 and Castro and his followers did it in Cuba. Given the past history of leftism, it would be utterly foolish for non-leftist revolutionaries today to collaborate with leftists.

Theodore Kaczynski in Industrial Society and its Future

Da muss erst ein Pole vom russischen Himmel geholt werden damit ich mir den Inhalt und die Hintergründe eines Liedes von Kirlian Camera anlese. Schon verrückt, die Welt…

“Pirna ist tot”

Dieser Gedanke kam mir heute beim Besuch der Beachparty im Hanno. Wie sonst kann es sein dass eine hammergeile Band für lächerliche 3 Euro Eintritt (vvk, AK 5) vor nicht einmal geschätzten 60 Leuten im großen Saal spielen muss? Schreckten die -16° Außentemperatur die potentiellen Besucher ab, oder woran lag es dass  vor der Bühne eine Stimmung “wie auf einer Beerdigung” (Zitat Sven von der DJ-Kanzel herab) herrschte? Traurig.

Die Bobby Pins & The Saloon Soldiers machten nichtsdestoweniger gute Mine zum bösen Spiel und gaben wunderhübsche eigene Stücke vermischt mit gängigen Klassikern zum besten. Ich für meinen Teil habe mich trotz des dürftigen Besucherzuspruches an den beiden bildhübschen Sängerinnen und dem Rest der Band erfreut. Dennoch bleibt als Fazit dieses Abends zu sagen, und hiermit zitiere ich Harry: “Schade um die Band…”

Bobby Pins & The Saloon Soldiers