Archiv für ‘Große Worte’

Schmerzen der Erinnerung

Wissen Sie, früher fand ich es schrecklich, dass das Leben so unfair ist.

Dann erkannte ich, dass es noch viel schlimmer sein würde, wenn das Leben fair wäre. Denn dann würden uns all die schrecklichen Dinge widerfahren, die wir häufig verdienen. Seit dieser Erkenntnis finde ich großen Trost in der allgegenwärtigen Feindseligkeit und Ungerechtigkeit des Universums.

Marcus Cole

Geschrieben von mortek

am 13. Dezember 2012

2 Kommentare

Veröffentlicht in Filmzitate,Große Worte

Lehmann erklärt die (Dynamo)-Welt

Der kaputte vom Zaun im Dynamo Stadion erklärt die Dos und Don’ts im K-Block. Sehr spannender Einblick für einen Aussenstehenden wie mich, vorgetragen im breitest denkbaren Sächsisch. Auf jeden Fall interessant und sehenswert!

Wir ham een super Stadion. Bis uffn Namn is alles okay eigentlich hier.

Geschrieben von mortek

am 14. August 2012

Urheberrechtsextremist

Obiges ist mein Wort des Tages. Gefunden in diesem Artikel bei telepolis: “Müsste Siegfried Kauder das Internet gesperrt werden?“.

Geschrieben von mortek

am 29. September 2011

Wi-der-lich

Manchmal kann man gar nicht so viel gefressen haben wie man kotzen möchte. Ich bin echt sprachlos…

Angela Merkel, CDU, über die Tötung Usāma ibn Muhammad ibn Awad ibn Lādin

Geschrieben von mortek

am 2. Mai 2011

Wenn die Nacht am tiefsten

Ich erwach und der Tag überfällt mich kalt und grau,
ich schau aus dem Fenster und ich weiß nicht mehr genau.
Ein Gefühl seltsam flau sagt mir “Du hast die Schnauze voll”,
und dann bin ich still und weiß nicht, ob ich weitermachen soll.
Dann seh’n ich mich nach Frieden wie das letzte Hippieschwein,
und möcht mit dir allein auf einer schönen Insel sein.
Ich denk’s mir nur und gehe lustlos auf die Straße,
häßlich dumme Fratzen, Blicke spitz das ich’s nicht fasse.
Zieh’n an mir vorbei und mit ihnen dieser nasse, blasse
Dunst der Ignoranz den ich so hasse.
“Kämpferische Klasse” denk ich, ha, das war einmal,
zu wenig an der Zahl sind im Ansatz radikal.
Die Masse geht malochen und macht Kreuzchen bei der Wahl.
Ich weiß das erst der Hunger zum begreifen zwingt,
ich weiß auch eins, wer Scheiße frisst der stinkt.
Doch genau dieser Gestank ist manchmal unerträglich,
unsäglich deprimierend steigt er mir ins Gehirn.
Versucht mich zu verwirren, verdammt ich komm ins Wanken,
plötzlich pralln meine Gedanken schon nach kurzer Zeit
unerwartet auf die Schranken meiner Unzufriedenheit.

Und das zerrt an meinen Kräften und das zieht mich wie Blei auf den Grund wo sie mich haben wollen, doch das geht vorbei

Wie im Flug zieht im Zug die Zeit an mir vorbei.
Und ich beobachte ‘n paar abgezockte Arschlöcher dabei,
wie sie lustvoll arrogant ‘n armes Schwein fertigmachen.
Dumpfe Stärke dummer Narren lebt vom stummen Schrei der Schwachen.
Jeder kriecht hier sein Einzelposerweg,
spielt Minigangsterboss vor der lokalen Spielothek.
Handy in der Hand und tolles Chiemsee Jäckchen an,
üble Posersprüche “Hast du Probleme, lan?”
Probleme werd ich kriegen wenn das weiter so geschmiert
läuft für die Faschisten, doch dann seid ihr schon interniert.
Keiner hier kapiert, daß so’n Scheißverhalten
lediglich dazu führt, daß wir uns weiter spalten.
Ich piss auf euer Goldkettchen und eure teuren Wagen,
eure Dealer- und Zuhälterei, ich kann euch nur eins sagen:
Man will uns an den Kragen und gestellt sind schon die Weichen,
der Mob sitzt in den Startlöchern und wartet auf ein Zeichen.
Und der Start beginnt mit Leichen, macht euch keine Illusion,
schon ‘ne kleine Vibration kann zur Eskalation führ’n.
Und die Führer lassen dann nicht auf sich warten,
und deshalb hab ich Angst, denn ich gehör’ nicht zu den Harten

Und das zerrt an meinen Kräften und das zieht mich wie Blei auf den Grund wo sie mich haben wollen, doch das geht vorbei

Dieser Pfaffe hatte recht, die holen uns getrennt,
damit jeder den Protest für die Anderen verpennt.
Die Anderen nicht kennt und sich in Sicherheit wähnt.
Doch wenn der Sumpfnebel sich hebt ist bloß der Abgrund da der gähnt,
der uns lähmt, der uns zähmt, der uns diszipliniert.
Der die Stummen integriert und die Anderen interniert.
Und das passiert, ich spüre wie es friert um mich herum.
Hypnotisiert starrt die Masse ohne Klasse, wie dumm
treiben die Gedanken derer, die verdummt werden,
um inzinierte Täuschungen, und so trotten die Herden,
den Zischlern hinterher. Der kleine Mann, die kleine Frau
sucht sich für den Racheakt die nächste arme Sau.
Die herrschenden Ideen, sind sie nützlich? Wenn ja, wem?
Meist denen die hier herrschen, im herrschenden System.
Ist ein Problem ein Problem, frag wem ist es genehm,
wenn sich Kunze und Korkmaz als Konkurrenten sehn.
Verdummung verpflichtet, bestimmt das Wohlergehen,
Gewohnheitseffekt wie wohldosiertes Arsen.
Wenn sich die Hungerbäuche bläh’n blubbert die Moralmaschine,
murre nicht und stehle nicht, doch deinem Volke diene!

Und das zerrt an meinen Kräften und das zieht mich wie Blei auf den Grund wo sie mich haben wollen, doch das geht vorbei

Anarchist Academy

Geschrieben von mortek

am 2. April 2011

If you meet Jesus in your dreams…

Sehr gut, und verschiedenste Stilrichtungen abdeckend, setzt dieser Cartoon eine echte Email eines japanischen Cartoonzeicners um, der an seine amerikanischen Kollegen schreibt. Trotz des schwierigen Themas unterhaltsam und witzig. Darum: LESEN!!!

via Nerdcore

Geschrieben von mortek

am 30. März 2011

My colour is black

War is the colour of peace, you know.

Hate is the colour of life .

Heaven the colour of religion.

My colour is black.


Die Art – My Colour Is Black

Geschrieben von mortek

am 26. März 2011

Das Gebet gegen die Arbeit

Gebet gegen die Arbeit

Arbeit
Geißel der Menschheit
Verflucht seist du bis ans Ende aller Tage
Du die du uns Elend bringst und Not
Uns zu Krüppeln machst und zu Idioten
Uns schlechte Laune schaffst und unnütz Zwietracht säst
Uns den Tag raubst und die Nacht
Verflucht seist du
Verflucht
In Ewigkeit
Amen

Michael SteinGebet gegen die Arbeit (Video zum Kampftag der Arbeitslosen 2. Mai 2005)

Geschrieben von mortek

am 4. März 2011

BILD hackt

Auch wenn ich das weichgespülte Popgeblubber von Wir sind Helden sonst eher nicht so mag finde ich die Antwort auf die Anfrage, ob sie denn Werbung für die BILD machen wöllten, sehr sympathisch.

Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht be­schreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.

Komplett nachzulesen im BILDblog.

Geschrieben von mortek

am 25. Februar 2011

Krieg

Wenn ich so etwas nicht fotografieren würde, täten Leute wie meine Mutter denken Krieg wäre so wie im Fernsehen.

Kenneth Jarecke, Photojournalist

Geschrieben von mortek

am 12. Januar 2011

3 Kommentare

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