Archiv für ‘Geocaching’

Geocaching am Cottaer Spitzberg

Heute nutzte ich das schöne Wetter um im zweiten Anlauf einen Geocache in Angriff zu nehmen, den ich Ende letzten Jahres wetterbedingt nicht heben konnte. Schlammige Pisten, der Grund für meinen erstmaligen Abbruch, blieben mir dieses mal erspart. Aber meine linke große Zehe wurde Opfer des sommerlich-offenen Schuhkleides und eines spitzen Steines. Dieser besaß die Frechheit einfach so auf dem Waldweg rumzuliegen und sich tief ins Fleisch zu schneiden. Die Blutung ignorierend saftete ich nun also zur finalen Station des Caches, wo ich unten abgebildete Munitionskiste vorfand.

So es sich ergibt werde ich in Zukunft immer mal wieder die Gegend mit dem GPS-Empfänger in der Hand unsicher machen. Die Ergebnisse werde ich dann natürlich hier in der soeben neu hinzugefügten Kategorie veröffentlichen.

Rappelsnut war heute auch am Spitzberg unterwegs. Er hat viele schicke Bilder gemacht. Einmal im Format 1:1, und einmal 16:9. Letzteres finde ich für Landschaftsaufnahmen passender. Wenns ins Detail geht wirkt 1:1 hingegen schicker.

Geschrieben von mortek

am 24. Mai 2011

5 Kommentare

Veröffentlicht in Das Tagebuch,Geocaching

Kirche, Eisenbahn und Betonromantik

Heute war ich in den platten tiefen Brandenburgs unterwegs. Fragt mich nicht wieso, ich musste jedenfalls etliche Stunden dort totschlagen. Da Nasebohren auf Dauer keinen Lustgewinn bringt habe ich mir zu Hause flux ein paar Caches ausgedruckt und stieg heute also durch das Brandenburgische Gehölz und ärgerte mich mit fliegendem Kleingetier rum.

(Zum Verständnis des weiteren Textes ist es unabdingbar mit dem Begriff “Geocaching” vertraut zu sein. Also ggf. bitte bei Wikipedia zum Thema einlesen.)

Erste Station war die Kirche in Walddrehna. Ein schnukkliches kleines Ding. Den Cache hab ich nicht gefunden, dafür aber nett mit einem jungen Menschen geplaudert der dort was in dem Gemäuer zu schaffen gehabt hat. Von ihm erfuhr ich dass diese wunderliche Kirchturmkonstruktion auf Stelzen mehr oder weniger einmalig wäre.

Der nächste Cache hatte seinen Startpunkt auf dem Gelände der Niederlausitzer Museumseisenbahn. Ich habe alle gestellten Aufgaben erfüllt, Muttern vom Wasserauffüllturm und rote Punkte gezählt und damit die nächsten Koordinaten ausgerechnet. Habe ich mich dann mitten im Wald wiedergefunden, aber leider zog es der Cache vor versteckt zu bleiben. Schon die zweite Pleite. Es konnte also nur besser werden…

Nun musste endlich ein Erfolgserlebnis her. Dieses fand ich auf dem Gelände einer alten Fabrik. Eine wunderbar verlassene Industrieruine welche von der Natur zurückerobert wird.

Der erste Teilcache wurde schnell gefunden. Er enthielt die Koordinaten für die zweite Station sowie einen helfenden Hinweis zum Auffinden desselben.

Der zweite Cache wurde nach einigem Suchen auch gefunden. Er war innerhalb eines Gebäudes versteckt.

Beim Endgegnercache schließlich scheiterte ich. Als Hinweis war “Abgezogen” angegeben. Ich bezog das auf die Belüftungsanlage weil das auch ziemlich mit den Koordinaten hinhaute. Aber kein Cache, so sehr ich auch suchte. Weder außen, noch drinnen.

Ich schreckte bei meiner Suche dann sogar noch eine Gruppe junger Menschen auf die sichtlich Spaß daran hatte ihre Zilvesterrestbestände dort in der Ruine wegzuböllern. Obgleich mir deren Tun egaler nicht hätte sein können flitzen die bei meinem Anblick (Hut gegen die Sonne, schwarze Brille, Handy (mit GPS) in der Hand und Klemmbrett unterm Arm) aufgescheucht durcheinander und dann mit einem Höllentempo in das nächste Wäldchen. Na wenigstens noch ein versöhnliches Ende meiner Suche mit einem guten Lacher meinerseits.

Geocaching ist eine feine Freizeitbeschäftigung. Werde ich in Zukunft bestimmt öfters mal machen. Schöne Verbindung von Technologie (*sabber*) und Bewegung und Aktivität in der Natur.

Geschrieben von mortek

am 22. Mai 2010