Archiv für ‘Das Tagebuch’

Spielbericht FC St. Pauli vs. SGD

In der Hoffnung von nervigen SGD-Fans verschont zu bleiben, fuhr man also schon recht früh mit der S-Bahn nach Dresden. Aber ach, auch schon zu dieser unchristlichen Zeit (so um 12 rum) war der Bahnsteig und der Zug bevölkert von schwarz-gelben Hanseln. Das steigerte sich natürlich dann bei der Ankunft am Dresdner Hauptbahnhof.
Den Weg zum Stadion lief man dann inmitten dieses dummen Bauernpacks und musste sich Sprüche wie “Assi”, “Scheisszecke” und “Ihr wascht euch ja nie” anhören. Naaa ja, wirklich Originelles war nicht dabei, das übliche halt….
 

Pirna grüsst FC ST. Pauli

 
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Geschrieben von mortek

am 25. November 2006

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Veröffentlicht in Das Tagebuch,Fußball

FC St. Pauli vs. SGD

Für alle die das Elend ab 14 Uhr online mitverfolgen wollen: hier gehts zum live-Ticker.

Geschrieben von mortek

am 25. November 2006

ResistantX

Das Video, das den verhinderten Amokläufer aus Emsdetten zusammen mit noch so einem Opfer der Gesellschaft in martialisch schwarzen Mänteln zeigt, und welches mit schrecklicher Metalmusik unterlegt ist, wurde von raspunicum neuvertont. Anschauen kann man sich dieses nun viel mehr Sinn habende Machwerk natürlich auch, bitte hier entlang.

ResistantX

 

Such mich, wo die Blumen stehen
wo die sieben Winde über kalte Steine wehen
such mich, wo die Blumen stehen
da kannst du meinen Namen in den Stein gemeißelt sehen

Henning Rabe in “Such mich, wo die Blumen steh’n”

Geschrieben von mortek

am 22. November 2006

Partybericht

Natürlich musste ich erst nach Berlin fahren, um die für mich bisher größte private Party aller Zeiten erleben zu dürfen. 4 WG’s feierten auf drei Etagen eine Sause sondersgleichen. Es gab mehrere Floors mit diversen DJ’s, etliche Bars mit lecker Getränken (meist zum Unkostenpreis) und sonstige Räumlichkeiten zum verweilen. Gefühlte 300 Besucher wuselten umher, und dennoch habe ich nur mit genau _einem_ Berliner Konversation betrieben. Aber das macht die *Hauptstadt wohl aus, sind alles Zugereiste dort :-]

Keine Frage, ein solches Event muss in X-Berg stattfinden. Netter Kiez, beim abendlichen Spaziergang auf den ein oder anderen Menschen gestossen, welcher noch verstrahlter war als wir (“Ich bin Musiker. Mit Handys, Klingeltöne und so, ALLES SCHWEINE *wirr*!!!”). Die “Freunde des Waldes” lockerten bei manchem/R die Zunge, und so wurde ein mopsliger Hund auf der Suche nach einer kurzen Pause von der Besitzerin lautstark mit eben dieser verglichen (obwohl, bzw. eben weil diese um den Faktor 100 mopsliger war als der Kötter, und die Trulla grad mal nen halben Meter neben uns stand (“Denkt ihr, die hat das gehört?….”)).
Und, gaaanz wichtig: Immer Beweisfotos machen. Kann ja mal der Fall eintreten, das man zu hören bekommt “Können Sie das beweisen?”. Dann die Knipse ziehen zu dürfen um genau das zu tun hat schon fast was magisches….

Ein gutes Mahl und mehrere Stunden später, nachdem die Roadies es geschafft haben das Instrument zu stimmen, gab es dann als Highlight des Abends ein kurzes Liveset eines Berliner Avantgarde Musikers. Das handverlesene Publikum war begeistert, leider gab es aber keine Zugabe.

Alles in allem ein spaßiger Tag und eine fette Party mit interessanten Menschen. Und die Location mit dem alternativen Floor war eh der Hammer ;-]
Danke an den Gastgeber!

Geschrieben von mortek

am 20. November 2006

1 Kommentar

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Sterne in der Stadt

Ich könnte schwören, soeben Billy Connolly auf der Post gesehen zu haben. Nicht nur das der Typ genau so aussah, er unterhielt sich auch auf englisch mit seiner Begleitung. Hm, aber was macht so ein Mensch ausgerechnet hier, zudem er übermorgen einen Auftritt in Kanada hat? Seltsam….

Geschrieben von mortek

am 13. November 2006

4 Kommentare

Veröffentlicht in Das Tagebuch

Der neue Tag beginnt

Und wieder geht die Sonne auf,
und wieder beginnt ein neuer Tag.

Ich erwache mit Wut im Bauch,
ein bitterer Geschmack im Mund.

Ich spucke aus, an eine Wand.
Scherben zerschneiden meine Haut.

Das einzige, was ich jetzt noch tuen kann
ist immer, immer, immer, immer, immer, immer weiter gehn….

Kaltfront

Geschrieben von mortek

am 12. November 2006

Früher war alles besser….

….. und ich jünger. Ja ja, hatten wir schon.

Höre mir grade Musik von noch VOR meiner Geburt an und muss feststellen, dass es ein paar zeitlose Klassiker gibt. Zum einen fand sich heute in meiner foobar2k-playlist das 1976er Album von den Ramones wieder. “Ein, zwei, drei, vier….”, YES SIR! Titel wie “Blitzkrieg Bob” oder “I Don’t Wanna Go Down To The Basement”, “Judy Is A Punk” sowieso, sind immer noch taufrisch und lassen die Wände wackeln.

Völliges Kontrastprogramm, und trotzdem bzw. gerade darum, lauschte ich heute auch den Klängen von Kraftwerk. Genau genommen dem Album “Radio-Aktivität” (1975). Sollte ich jemals in die Lage versetzt werden, den Herren Hütter und Schneider eine Frage stellen zu dürfen, wäre es diese: “Wo haben Sie Ihre Zeitmaschine geparkt?”.
Denn spätestens mit dem Album Die Mensch-Maschine (1978) mit den Titeln “Die Roboter”, “Das Modell” und vor allem “Spacelab” dürfte klar geworden sein, dass die Kraftwerkler uns mindestens 30 Jahre voraus sind.

Kraftwerk - Ramones

Abschließend ist noch zu sagen: Es war nicht alles schlecht :-]

Geschrieben von mortek

am 4. November 2006

Auf einmal ergab alles Sinn

Geschrieben von mortek

am 31. Oktober 2006

Totenschädel wohin man schaut

Auf einmal tut unsere ach so christliche Gesellschaft so, als ob es was schlimmes sein würde mit Totenschädeln zu hantieren. Dabei kann man sich in wirklich vielen europäischen Ländern besoffen gaffen an den unverdaulichen Überresten von Menschen, und zwar in den hierzulande so genannten Beinhäusern (mein Favorit: Kutná Hora).

Totenschädel

Nun haben also ein paar Bundeswehrsoldaten in Afghanistan lustige Bilder von sich und diversiglichem Gebein geschossen. Kann ich ehrlich gesagt nix schlimmes dran finden. Abgesehen von der Tatsache natürlich, dass “unsere Jungs” da unten nix zu suchen haben. Aber die können von mir aus auch dort bleiben. Oder dort, wo der Pfeffer wächst.
Und alle warten jetzt drauf, dass die Eingeborenen nun wie bei den dänischen Cartoons damals den Dschihad gegen die deutschen Truppen ausrufen. Wird aber dann wohl doch nicht geschehen, weil die Knochen, so wie es sich im Moment darstellt, “nur” von sowjetischen Invasoren stammten.

Geschrieben von mortek

am 27. Oktober 2006

7 Kommentare

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Müder Wanderer

Stand die Sonne je so tief,
Da des Tages Turm sich neigt?
Auch die Ferne, die sonst rief,
Unergründet schweigt…

Löchrig meine Schuhe sind,
Tauschen will ich sie nicht mehr,
Müde bin ich, fast schon blind,
Frei, von Wünschen leer.

Meine Wanderfrist verstrich
Wie dein Atem, Bruder Wind,
“Ziehe weiter”, heim fand ich -
Wurde wieder Kind.

All mein Sehnen weicht entwirrt
Hin zum Abendgold, versinkt,
Jeder Schatten länger wird
Und verlockend winkt.

Leise schließe meinen Kreis,
Sternenlos und mütterlich,
Nacht, die nichts vom Morgen weiß;
Komm, umarme mich!

Forseti, Müder Wanderer

Geschrieben von mortek

am 21. Oktober 2006

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