Archiv für ‘Auswärtiges’

Das Fliegende Spaghettimonster hat gesiegt

In Österreich ist nunmehr, wie es scheint, ein Nudelsieb als konfessionelle Kopfbedeckung anerkannt.Nämlich als Zeichen der Zugehörigkeit zur CFSM. Wunderbar! Durchgerungen hat es Niko Alm, der in diesem Beitrag in seinem Blog seinen diesbezüglichen Leidensweg (inkl. Besuch beim Amtsarzt) umreißt.

Geschrieben von mortek

am 13. Juli 2011

Nucular Boy hat die Hosen voll

Bizarres Video aus Japan wo kindgerecht (?) erklärt wird was in Fukushima abgeht. Die Kacke ist am dampfen :-]

via fefe

Geschrieben von mortek

am 23. März 2011

Mithras Garden Festival in Löbau – Teil 2

Nachdem ich mich einen Artikel weiter unten schon direkt vom Mithras Garden Festival aus Löbau gemeldet habe und auf das Publikum einging, möchte ich hiermit etwas zur Veranstaltung selber und natürlich über die Bands schreiben.

Der Veranstaltungsort war mit der Johaniskirche nett ausgesucht. Eine Kirche halt, mit Emporen und ziemlich eng gestellten Stuhlreihen. Nicht die beste Akustik, aber mal was anderes als die üblichen Keller in denen man sonst so verkehrt. Aber es war ja das Programm und die Bands die mich die lange Fahrt haben machen lassen.

Den Auftakt des Abends gestalteten Stein aus Löbau. Nachdem ich im Vorfeld schon deren Myspaceseite besuchte und dort in die steingewordenen Musik reingehört habe freute ich mich sehr auf den Auftritt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Neofolk ist doch nicht so tot wie man meinen könnte. Die üblichen Zutaten wie Akustikgitarre und ansprechenden Gesang wurden ergänzt durch einen E-Bass und abwechslungsreiches Percussionspiel. Ein ausgezeichneter Einstieg in den Abend. Leider hatte Stein noch nicht ihr neues Album dabei, ich hätte sonst auf jeden Fall eins erworben.

Als zweite Band spielte Nothing Ends auf. Ebenfalls aus Löbau wurde hier auch ein Schlagzeug auf die Bühne gezaubert und die Stromgitarren ausgepackt. Mich packte die Musik nicht ganz so. Hat mir alles zu sehr gescheppert, auch wenn das dargebrachte an sich nicht übel war. Sollte man sich vielleicht noch mal (in einem der üblichen Keller) antun.

Bei Chorea Minor, der dritten Band, hatte ich so meine leichten bedenken. Ich habe in ihre Musik reingehört, und sie für nicht hörenswert befunden. Irgendwelches elektronisches Popgeblubber über Frauengesang, live angereichert mit einer Videoperformance. Fairerweise habe ich mir 2 Lieder angehört bevor ich mich auf den Dönerladen besann bei dem ich hinzugs vorbei gefahren bin.

So kam ich dann also gestärkt zu meinem persönlichen Glanzlicht der Veranstaltung: Hekate. Bombast-Folk der dir mit dem fett aufgefahrenen Schlagwerk die Ohren vom Kopf schiesst wechselte sich ab mit fast schon besinnlich/verträumten Melodien und zauberhaften Gesang. Ganz großes Kino, volle Punktzahl. Auch wenn mir mein Sitznachbar (der mir die ganze Zeit erzählte ich hätte Ähnlichkeit mit dem Sänger von den Onkelz (wtf?)) sagte er habe schon bessere Auftritte von Hekate gesehen. Da fehlt mir (noch) die Vergleichsmöglichkeit. Aber sobald sich die Gelegenheit ergibt die wieder live zu sehen bin ich unterwegs.

Es wurde spät, und zudem verzögerte sich der Auftritt von Of The Wand And The Moon wegen technischer Schwierigkeiten. Ich mag die Musik von OTWATM wirklich sehr, aber live ist es etwas schwere Kost. Auch wenn die angeheuerten Mitmusiker das Set durchaus aufgelockert haben kam (für mich) eine leichte Eintönigkeit zu tragen. Ihre großen Hits habe ich natürlich auch beklatscht, war dann aber auch nicht böse als die Show zu Ende war und ich meine weite heimreise antreten konnte.

Geschrieben von mortek

am 13. Oktober 2010

Zwanzig Jahre später – Stuttgart 21

In Stuttgart wurde am Wochenende (passenderweise zum 3. Oktober) ein Zaun um das S21-Baustellengelände gezogen. Vermutlich um weitere unschöne Bilder zu vermeiden.

Ärgerlich für die Renter, “Normalos” und Kinder die da derbe aufs Maul bekommen haben. Aber für die finstren Prügelbullen war es ein ganz normaler Arbeitstag. Dererlei Scheiße passiert jedes zweite Wochenende irgendwo in Deutschland auf einer linken Demo. Die Robocops fangen irgendwann an enthemmt und voller Hass loszuschlagen (im wahrsten Sinne des Wortes), und im Nachhinein wird dann ein angeblicher Steinwurf als Rechtfertigung rangezogen.

Ich könnte etliche Kühlregale mit der Dauerwurst befüllen die mir angesichts dieser Geschichte kommt.

Aber vielleicht wachen ja dadurch die oben genannten Rentner und Normalos auf und checken was abgeht in Deutschland.

Hier noch ein Mitschnitt einer Nachrichtensendung des ZDF. Immerhin gibt es hier und da noch ein paar Leute die sich trauen kritisch zu hinterfragen.

Geschrieben von mortek

am 6. Oktober 2010

Sail away Motherfuckers

Hier nun ein Bericht von meinem Ausflug zum DFB-Pokalspiel von St. Pauli gegen den Chemnitzer FC. Es hat knapp anderthalb Wochen gedauert bis ich mich aufraffen konnte dazu etwas zu schreiben. Denn ich war zugegebenermaßen nicht sonderlich erbaut über die Tatsache dass mit St. Pauli ein Erstligist gegen ein Team aus der Vierten Liga völlig zu Recht verliert. Aber gut, bei Pauli ist man dererlei ja mittlerweile schon gewöhnt.

Mittlerweile auch so langsam gewöhnt habe ich mich an die zum Teil derbe dummdreisten mitgereissten Paulifans im Block. 2006 gab es ja schon mal ein unerfreuliches Zusammentreffen mit ein paar Pauli-Ultras im SGD-Stadion. Und dieses mal verdarb mir eine junge Frau den Spaß die meinte mir die Kamera mit der ich dezent von ganz hinten die Fangesänge dokumentierte aus der Hand schlagen zu müssen. BÄÄÄÄM, einfach so und ohne Vorwarnung pfefferte die Trulla mein Mobiltelefon drei Reihen weiter auf dem Boden. Mit entsprechenden Kratzspuren und nunmehr unscharfem Bild als Resultat.

Eine von mir in meiner kindlichen Naivität begonnene Diskussion über das Warum und Wieso konnte die junge Dame inhaltlich leider nicht bewältigen und brabbelte mich daher unter stetiger Einknüpfung diversiglicher Verbalinjurien zu. Ich wünschte ich könnte das hier wiedergeben, aber es ergab einfach keinen Sinn was die da abgelassen hat. Leider hat meine Kamera auch keinen Ton mehr aufgenommen. Zur allgemeinen Belustigung hätte ich hier gerne einen Mitschnitt des “Gespräches” veröffentlicht.

Alles in allem ein sehr schlechter Tag mit Ereignissen die mir die gute Laune gründlichst verdorben haben. Mittlerweile werde ich schon von Leuten umflattert die mich auf die schwarz-gelbe Seite der Macht ziehen wollen. Und verflucht, sie könnten Erfolg haben. Denn wenn ich dort auf Idioten im Stadion treffe bin ich wenigstens nicht völlig überrascht.

Hier nun also die Aufnahmen aus dem Stadion der Himmelblauen. Wegen all der Megaparanoiker zur Hälfte verpixelt. Musick von Die Antwoord.

Geschrieben von mortek

am 24. August 2010

Kirche, Eisenbahn und Betonromantik

Heute war ich in den platten tiefen Brandenburgs unterwegs. Fragt mich nicht wieso, ich musste jedenfalls etliche Stunden dort totschlagen. Da Nasebohren auf Dauer keinen Lustgewinn bringt habe ich mir zu Hause flux ein paar Caches ausgedruckt und stieg heute also durch das Brandenburgische Gehölz und ärgerte mich mit fliegendem Kleingetier rum.

(Zum Verständnis des weiteren Textes ist es unabdingbar mit dem Begriff “Geocaching” vertraut zu sein. Also ggf. bitte bei Wikipedia zum Thema einlesen.)

Erste Station war die Kirche in Walddrehna. Ein schnukkliches kleines Ding. Den Cache hab ich nicht gefunden, dafür aber nett mit einem jungen Menschen geplaudert der dort was in dem Gemäuer zu schaffen gehabt hat. Von ihm erfuhr ich dass diese wunderliche Kirchturmkonstruktion auf Stelzen mehr oder weniger einmalig wäre.

Der nächste Cache hatte seinen Startpunkt auf dem Gelände der Niederlausitzer Museumseisenbahn. Ich habe alle gestellten Aufgaben erfüllt, Muttern vom Wasserauffüllturm und rote Punkte gezählt und damit die nächsten Koordinaten ausgerechnet. Habe ich mich dann mitten im Wald wiedergefunden, aber leider zog es der Cache vor versteckt zu bleiben. Schon die zweite Pleite. Es konnte also nur besser werden…

Nun musste endlich ein Erfolgserlebnis her. Dieses fand ich auf dem Gelände einer alten Fabrik. Eine wunderbar verlassene Industrieruine welche von der Natur zurückerobert wird.

Der erste Teilcache wurde schnell gefunden. Er enthielt die Koordinaten für die zweite Station sowie einen helfenden Hinweis zum Auffinden desselben.

Der zweite Cache wurde nach einigem Suchen auch gefunden. Er war innerhalb eines Gebäudes versteckt.

Beim Endgegnercache schließlich scheiterte ich. Als Hinweis war “Abgezogen” angegeben. Ich bezog das auf die Belüftungsanlage weil das auch ziemlich mit den Koordinaten hinhaute. Aber kein Cache, so sehr ich auch suchte. Weder außen, noch drinnen.

Ich schreckte bei meiner Suche dann sogar noch eine Gruppe junger Menschen auf die sichtlich Spaß daran hatte ihre Zilvesterrestbestände dort in der Ruine wegzuböllern. Obgleich mir deren Tun egaler nicht hätte sein können flitzen die bei meinem Anblick (Hut gegen die Sonne, schwarze Brille, Handy (mit GPS) in der Hand und Klemmbrett unterm Arm) aufgescheucht durcheinander und dann mit einem Höllentempo in das nächste Wäldchen. Na wenigstens noch ein versöhnliches Ende meiner Suche mit einem guten Lacher meinerseits.

Geocaching ist eine feine Freizeitbeschäftigung. Werde ich in Zukunft bestimmt öfters mal machen. Schöne Verbindung von Technologie (*sabber*) und Bewegung und Aktivität in der Natur.

Geschrieben von mortek

am 22. Mai 2010

13.2.10 – Nazidemo in Dresden blockieren – Eine Zusammenfassung

Grundsätzlich hab ich mich ja hier schon zu der am Sonnabend in Dresden stattfindenden Nazidemo geäußert. Hiermit nun eine kleine Zusammenfassung mit den aktuellen Entwicklungen und ein paar Tipps um den Tag gut zu überstehen.

  • laut Oberverwaltungsgericht Bautzen sammeln sich die Nazis nun vor dem Neustädter Bahnhof
  • die Nazis dürfen nun auch marschieren, eine Route steht aber wohl noch nicht fest
  • wie es scheint werden alle Gegenveranstaltungen auf die andere Elbseite in die Altstadt verbannt
  • deswegen gleich die Neustädter Seite anvisieren, alles was in der Altstadt aufschlägt wird auch dort bleiben (die Cops riegeln einfach die Brücken ab)
  • ein Infotelefon ist erreichbar unter 01801 / 0121323585 (Ortstarif)
  • Ermittlungsausschuss (falls ihr Festnahmen mitbekommt oder sonst Stress mit der Staatsmacht hattet) unter 0351 / 89 960 456
  • Handyticker (sehr praktische Sache!) ist abrufbar via http://ticker.hopto.org
  • Aktionsradio ganztätgig auf 98,4 und 99,3 Mhz

Ansonsten bleibt noch zu sagen: warm anziehen! Und vielleicht vorher mal einen Blick auf die Karte werfen. Ortskenntnisse sind immer gut.

Weitere (u.U. aktuellere)  Infos bei Dresden Nazifrei.

Ich wünsche uns dann mal viel Spaß und maximale Erfolge :-]

Geschrieben von mortek

am 11. Februar 2010

Immer locker bleiben, sag ich

Die Tschechei hat ja seit dem 1. Janur das liberalste Drogengesetz Europas. Diesem Umstand Rechnung tragend wollte ich einen Artikel schreiben um unseren Nachbarn zu gratulieren. Aber statt mir hier groß Arbeit zu machen verweise ich lieber auf diesen gutgeschriebenen Artikel bei cafebabel. Da stehen die wichtigsten Eckdaten drin und ein Barbesitzer aus Aussig kommt auch zu Wort.

Geschrieben von mortek

am 3. Februar 2010

Jetzt erst recht: Nazis am 13.2.10 in Dresden blockieren

Es ist leider ein kleiner Nachtrag zu dem vorangegangenem Artikel nötig. Nämlich haben die Repressionsorgane der BRD am Dienstag in Berlin und Dresden tausende dieser Plakate beschlagnahmt:

Man beruft sich darauf dass der Aufruf zu einer Blockade strafrechtlich relevant sei und somit unterbunden werden müsse. Ich weiss nicht in wie weit das reine zeigen dieses Plakates auf seiner Netzseite eine sich-Aneignung des Blockadeaufrufes darstellt. Darum, und nur um sicher zu gehen: Kommt alle am 13. Februar nach Dresden um sich der miesen Nazibande in den Weg zu stellen und das Schweinepack nicht wieder durch die Stadt ziehen zu lassen! Jetzt erst recht!

Hier gibt es eine Liste mit den offiziellen Kundgebungsorten (Stand 21.01.10). Falls die Polizei an dem Tag dumm nachfragt: einfach sagen dass man genau zu einer dieser angemeldeten Kundgebungen hin will. Und in Wirklichkeit dann zum Treffpunkt der Nazis durchsickern. Dieser wird erst wenige Tage vorher bekannt gegeben, also Augen offen halten ;-)

Und weil mir zu der Beschlagnahmeaktion der Staatsmacht so gar nix mehr einfällt folgt nun ein Video völlig ohne Zusammenhang:

Geschrieben von mortek

am 21. Januar 2010

Nazis am 13.2.10 in Dresden blockieren

[UPDATE im neuen Artikel]

Jedes Jahr die gleiche Scheiße. Um den 13./14. Februar sammelt sich das fiese Nazigeschmeiss aus ganz Deutschland und Europa in Dresden zum größten Aufmarsch den die Faschoszene noch hat. Es gab dagegen immer schon Proteste und Versuche das Ding zu blockieren. Aber das war nie sonderlich erfolgreich, obgleich in den letzten Jahren schon eine Verbesserung in den Bemühungen und der Organisation der Proteste zu bemerken war.

Dieses Jahr nun soll der Durchbruch in Sachen Verhinderung des Naziaufmarsches erfolgen. Ein breites Bündnis “Nazifrei – Dresden stellt sich quer” bestehend aus Parteien, bürgerlichen Initiativen, Gewerkschaften, prominenten Einzelpersonen und auch Antifagruppen ruft zu einer Massenblockade auf. Diese soll nicht erst irgendwo auf der Route der Nazis erfolgen, sondern schon der Versammlungsort der Nasen soll friedlich eingekreist und ein losmarschieren des Packs so verhindert werden. Das hört sich für mich nach einem vielversprechenden Plan an.

Es gibt zwar Leute aus der Antifaszene die sagen “Wie kann man nur mit den Bürgern zusammenarbeiten? Der Wurzel allen Übels.” Auf Indymedia stellte sich ein Sprecher des Dresdner Arbeitskreis Antifa genau diesen Fragen. Ich sehe es so: die letzten Jahre haben gezeigt dass die Antifa es alleine nicht hinkriegt einen gescheiten und wirkungsvollen Protest im Sinne einer funktionierenden Blockade auf die Beine zu stellen. Hingegen zeigen Aktionen in anderen Städten dass eine Zusammenarbeit von Antifas und bürgerlichen Elementen durchaus funktionieren kann. Also macht euch mal locker liebe Antifanten, bringt Tante Gertrud von nebenan mit auf die Demo und sorgt für eine gute Stimmung wenn ihr die Straßen blockiert. Und ganz wichtig: seid euch der Außenwirkung eurer Aktionen bewusst. Wenn irgendwo auch nur eine verfluchte Flasche fliegt seid euch im klaren drüber, dass in der SZystempresse ausschließlich dieses Bild kolportiert und der u.U. wirkungsvolle Protest somit in Misskredit gebracht wird.

Wir sehen uns dann also alle am 13. Februar in Dresden.

http://www.no-pasaran.mobi/

Geschrieben von mortek

am 16. Januar 2010

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