Retrospektive vs. Erkenntnis des Stillstands


Ich habe ja hier in diesem diesem Blog auf der rechten Seite eine Sektion welche sich da nennt “Retrospektive”. Dort  finden sich, so jeweils vorhanden, verlinkt/wiedergekaut die Veröffentlichungen von vor genau einem Jahr. Das habe ich zum einen dort um einen gewissen “frischen” Inhalt zu präsentieren wenn hier aktuell mal nix neues gepostet wird. Zum anderen finde ich es für mich ganz persönlich spannend immer mal wieder ein Jahr zurück zu schauen, um zu reflektieren was mich 365 Tage vorher so bewegt hat.

Heute sehe ich dort ein Video von Georg Schramm, in welchem er über die Situation in Afghanistan und die gefallenen Soldaten und Soldatinnen ebenda referiert.

Ein ganzes Jahr später stelle ich fest dass zwar die dort erwähnten Umstände andere geworden sind (der zu Guttenberg ist weg vom Fenster, und die Käßmann ist auch kein Thema mehr), aber der Mann im Kern immer noch Recht hat. Thema Berufsarmee, der Tod als resultierendes Risiko des gewählten Berufes (sogenannte “Weichzielverluste”), nicht erkennbar sterbenswerter Sinn des Ganzen, sowie die nicht vorgesehene Kultur des Scheiterns.

Vielleicht ist ein Jahr auch zu wenig. Also noch mal 365 Tage warten und dann schauen …

 

Geschrieben von mortek

am 15. April 2011

Ein Kommentar zu “Retrospektive vs. Erkenntnis des Stillstands”

  1. Karl sagt:

    Schramm hatte mich beim “Trauerkitsch”. Es ändert sich wirklich nicht. Die Bundeswehr wirbt an Schulen und der ArGe und alle tun so als ob es ein ganz normaler Job sei.

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