Archiv für Dezember, 2010
Jesus F. Christ
Happy Birthday!
Sportlich …
Was besinnliches zum Feste. Der Sieger dieses kleinen Wettkampfes scheint gut im Training zu sein. Respekt!
Es wintert so sehr
Ja ja, immer diese Schneelawiner …

Der Anstand gebietet oftmals Schweigen
In meinem Falle hieß es neulich die direkte Ansprache der Kassiererin im Supermarkt auf ihr fleischfarbenes Oberlippenpiercing zu vermeiden, verbunden mit dem Hinweis dass selbiges auf den ersten Blick aussieht wie ein dicker fetter Pickel. Reden ist Schweigen, und Silber ist Gold. Oder so ähnlich.
Kommune 55 – Jahresabschlussfeier am 28.12. im UNIWERK
Wie jedes Jahr lädt das UNIWERK zwischen den Jahren dazu ein sich die frisch angefressenen Pfunde vom Leib zu tanzen. Dieses Jahr unter dem Motto “Love, Peace & lange Loden” in die “Kommune 55″! Wir schlagen mit unserem Summer of Love dem Winter ein Schnäppchen und ballern euch die ganze Kraft der Blumen durch die Boxen direkt in die Gehörgänge.
Es besteht wie immer Kostümpflicht!!! 21 Uhr geht es los, ich hoffe man sieht sich zahlreich!
So war das damals also …
Interessenbekundungsverfahren
Mein Wort des Tages. Yeah.
Linden oder Tanne? Die Entscheidung ist “gefällt”…
Der sentimentale Mob hat sich durchgesetzt und so stimmte der Pirnaer Stadtrat gestern Abend für den Verkauf des ehemaligen Kreiskulturhauses „Tanne“ an eine_n private_n Investor_in.
Nach wochenlangem Gejammer des Volkes in der Leserbrief-Abteilung des Pirnaer Lokalteils im Boulevard-Blatt „Sächsische Zeitung“ kann endlich ein neues Kulturhaus entstehen, wie es schon die CDU auf ihren Wahlplakaten forderte. Merkwürdigerweise ist sich hier die komplette parlamentarisch-demokratische Palette einig, was die Thematik angeht. Keine_r will es sich mit der Bevölkerung verscherzen.
Fraglich bleibt, inwieweit ein Kulturhaus tatsächlich notwendig ist. Ein „aber früher war es dort doch immer so schön“ darf als Argument einfach nicht zugelassen sein. Früher war vielleicht nicht alles besser, aber auf jeden Fall anders. Im Kontext betrachtet, kann eine neue „Tanne“ nicht funktionieren, da im Vergleich zu damals die Kulturlandschaft von Pirna viel zu weit gefächert ist.
Ich bleibe gespannt, wie sich das entwickelt und warte mit Freude auf die ersten Leserbriefe, die sich um Fördermittelverschwendung und/oder zu hohe Eintrittsgelder drehen.
Leben!?
Mal eine ernst gemeinte Frage in die Runde der Leserschaft: Wie viele Menschen kennt ihr die leben? Wie viele Menschen kennt ihr die wirklich leben? Nach euren Maßstäben diesen Aspekt betreffend.
Ich gebe mal ein paar Antworten vor. Ihr könnt euch aber auch gerne in den Kommentaren austoben.
Das ist kein Aufruf, in den Krieg zu ziehen. Aber auch keine Warnung davor.
Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. Soll der Bürger politische Entscheidungen treffen, muß er umfassend informiert sein, aber auch die Meinungen kennen und gegeneinander abwägen können, die andere sich gebildet haben. Die Presse hält diese ständige Diskussion in Gang; sie beschafft die Informationen, nimmt selbst dazu Stellung und wirkt damit als orientierende Kraft in der öffentlichen Auseinandersetzung. In ihr artikuliert sich die öffentliche Meinung.
Bundesverfassungsgericht, Spiegel-Urteil vom 5. August 1966
Via diesem sehr lesenswerten Artikel beim law blog von Udo Vetter.
Er beleuchtet in dieser Abhandlung den presserechtlichen Aspekt der aktuellen Veröffentlichungen, die US-Amerikanische Sicht auf die Dinge, und den Punkt ob WikiLeaks wirklich “Presse” ist. Thema “Journalismus durch Fakten” und so. Auch der Punkt dass die Leute, und um das mal bildlich zu umschreiben, momentan in den Wald gehen um ihre Waffen auszugraben, wird thematisiert. In unserer digitalen Welt läuft das halt gerade darauf hinaus die WikiLeaks-Seite auf einem eigenen Server zu spiegeln und die Inhalte so vor dem zentralen Abschalten zu bewahren.
Für mich, das hat sich heute Abend zum Jazz55 einmal mehr gezeigt, ist ein wichtiger Punkt um in diesem Zusammenhang auch etwas beitragen zu können die Erkenntnis, dass man als kleiner Furz im Wind der Zeit nur in seinem direkten Umfeld durch Gespräche, Diskussionen und Nachfragen etwas zur sinnvollen Verbreitung dieser ganzen Thematik beitragen kann. Und ich mache das wirklich an dieser evtl. nervigen und in den Medien momentan omnipräsenten WikiLeaks-Sache fest. Weil darin manifestiert sich eine meiner Meinung nach ganz wichtige und für die kommende Entwicklung der Menschheit spannende Umwälzung in Sachen Verhältnis Staat-Mensch. Die Leute haben nun Faktenwissen in der Hand, aus dem subtilen ahnen dass “die da oben” uns verarschen von vorne bis hinten wird mehr und mehr wissen. Und dieser Prozess ist nicht mehr zu stoppen. Außer wir finden uns eines Tages in einem wirklich faschistoiden Staat wieder. Dann wäre es an der Zeit einen Waldspaziergang zu unternehmen …

