The town is a flame…


Es gibt so Bands, die begleiten einen über Jahre (beinah Jahrzehnte). Egal, wann man sich entschließt, mal wieder ein Album anzuhören, es passt. Texte, die sich so zeitlos an die Phasen anpassen, die im Leben so durchlaufen werden.

Für mich ist diese Band „Mother Tongue“, auf die ich im Jahre 2001 zum Erscheinen des Albums „Streetlight“ aufmerksam geworden bin, nachdem ich auf dem, damals noch existierenden Sender Viva2, ein Video der Band sah. Das Erste und Letzte, dass jemals den Weg ins Fernsehen fand.

Die Offenheit und Authentizität der Gruppe hat mich damals schon beeindruckt. Wie man als Band so krasse Hochs und Tiefs durchlaufen kann und trotzdem weitermacht, aus reiner Liebe zur Musik und Dankbarkeit den Fans gegenüber, die sie nie im Stich ließen, auch in den Jahren, als die Band gar nicht existierte, ist einfach bemerkenswert. Wen die ganze Geschichte interessiert, kann sie hier nachlesen.

Alle paar Jahre schaffen sie es, sich aus ihrem Arbeitsalltag zu lösen und mal auf Tour zu gehen. Dass sie dafür erst aus dem fernen Los Angeles nach Deutschland kommen müssen, ist mir mehr als unklar. Während sie in den Staaten weitestgehend unbekannt sind, konnten sie sich in Deutschland eine sehr treue Fanbase erspielen. Kein Wunder, denk ich mir. Die Konzerte sind einfach die überwältigendsten und erfüllendsten musikalischen Live-Erlebnisse, die ich jemals erleben durfte.

So, auch letzten Dienstag in der Leipziger Moritzbastei.

Wieviel Charisma und Leidenschaft da an den Tag gelegt wird, ist mit keiner Skala zu messen. Ich kann nur jedem empfehlen, mal ein Konzert von ihnen zu besuchen.

Geschrieben von noNsense

am 6. September 2010

1 Kommentar

Veröffentlicht in Musikalisches

Ein Kommentar zu “The town is a flame…”

  1. mortek sagt:

    mal wieder ein feiner musiktipp. danke dafür.
    nett auch dass man sich komplette konzertmitschnitte der texaner von der deutschen seite von denen runterladen kann: http://www.mothertonguelives.de/audio/

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