Archiv für September, 2010
Spinne
Sender Jerewan lässt grüßen
Von einem älteren, promovierten und erst vor wenigen Jahren nach Deutschland emigriertem Armenier einen in sächsisch wiedergegebenen Witz zu hören ist schon was besonderes. Hier, und schriftlich wiedergegeben, entbehrt es vielleicht der zündenden Komik. Aber live kam es ganz gut.
Wenns hilft denkt euch den kurzen Zweizeiler in einem gebrochen armeno-russ-sächsich-radebrechdeutsch:
Was heisst “Orgasmus” auf Sächsisch?
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“Fertsch”
Ich musste wirklich sehr lachen …
Der Conny ihr Pony
Linkwurst #15
Zum Wochenende eine fette Linkwurst.
Links der Woche: Eine Seefahrt die ist lustig (voll der entspannte und passende Soundtrack zum Video), der YouTube-Kanal von einem Menschen mit Tourette-Syndrom der Karaokelieder singt und aufnimmt (bin ich ein böser Mensch wenn ich dabei herzhaft wie lange nicht gelacht habe?), dieses abgefahrene Video von einem Techniker der freihändig in 540 Metern Höhe auf einem Antennenmast rumturnt (unbedingt im Vollbildmodus anschauen und dabei den Nachbarn zu liebe nicht ganz so laut und immer wieder “Verfluchte Scheisse was macht der da” rufen), und zu guter Letzt diese Sammlung mit lustigen Code-Kommentaren (zum Teil wohl nur für Leute mit diversen Vorkenntnissen verständlich).
Musikalische Entdeckung der Woche: Melody Gardot. Darum hier erst noch ein Video.
Mehr Schwachsinnslinks nach dem klick auf weiterlesen.
prolliges Prekariat
Inzwischen hat man ja viel gehört von Generation „X“ oder der Null-Bock-Generation, die ihren tristen Alltag damit verbringt, sich im Sumpf der sinnentleerten Symbolik des Lebens zu suhlen.
Doch konkrete Beispiele sind eher selten. Schließlich gehören wir ja nicht dazu. Nicht in tausend Jahren. Niemals.
Allerdings lassen sich gewisse Anwandlungen nicht leugnen. So kam ich letzten Montag in die Verlegenheit, motorisiert durch diverse dörflich geprägte Gebiete zu fahren. Nester, wie Gottgetreu und Liebenau schwirrten an uns vorbei.
Schlussendlich landete man in Geising, wo man sich dazu entschloss in das Gasthaus Richter einzukehren, um den ersten Anflug von Hunger sofort im Keim zu ersticken.
Dortige Ureinwohner fühlten sich sogleich von der Anwesenheit „Ortsfremder“ gestört und verließen das Lokal. Wir waren uns keiner Schuld bewusst, schließlich sind wir immer freundlich und zuvorkommend (so wie es uns das Schildchen am Yogi-Teebeutel beigebracht hat).
Das sollte uns allerdings nicht den Genuss von Knödel mit Gulasch vermiesen, der nicht unmaßgeblich mit seiner Werbung draußen dafür sorgte, dass unser Weg in dieses Domizil des Eisfaschingsvereins führte.
Der anschließende “Romantik-Eisbecher” setzte dem Abend noch positiv das I-Tüpfelchen auf.
Probiert es mal aus!
Es weihnachtete schon früh in diesem Jahr
Bezugnehmend auf diesen Artikel hier von vor einem Jahr möchte ich nur kurz berichten dass ich dieses Jahr schon vor etwa einer Woche die ersten Weihnachtsartikel im Kaufland sichtete. Also um den 4. September rum, und damit eine Woche früher als wie letztes Jahr noch. Nur mal so fürs Protokoll. Mal sehen ob wir dann nächstes Jahr schon im August in der Vorfreude ob des Geburtstages unseres Heilandes zergehen dürfen.
Burn the Koran

Cyanide & Happiness @ Explosm.net
Zombie Apocalypse

Ein Stapel alter Briefe, Papiere und Zeitungen. Verdammt. Gebündelt vielleicht …? Ne, brächte als Wurfgeschoss auch nicht genug kinetische Energie auf. Ich bin also verflucht Zombiefutter zu werden. Na dann …Â
*Braiiiinnnzz*
via Nerdcore
The town is a flame…
Es gibt so Bands, die begleiten einen über Jahre (beinah Jahrzehnte). Egal, wann man sich entschließt, mal wieder ein Album anzuhören, es passt. Texte, die sich so zeitlos an die Phasen anpassen, die im Leben so durchlaufen werden.
Für mich ist diese Band „Mother Tongue“, auf die ich im Jahre 2001 zum Erscheinen des Albums „Streetlight“ aufmerksam geworden bin, nachdem ich auf dem, damals noch existierenden Sender Viva2, ein Video der Band sah. Das Erste und Letzte, dass jemals den Weg ins Fernsehen fand.
Die Offenheit und Authentizität der Gruppe hat mich damals schon beeindruckt. Wie man als Band so krasse Hochs und Tiefs durchlaufen kann und trotzdem weitermacht, aus reiner Liebe zur Musik und Dankbarkeit den Fans gegenüber, die sie nie im Stich ließen, auch in den Jahren, als die Band gar nicht existierte, ist einfach bemerkenswert. Wen die ganze Geschichte interessiert, kann sie hier nachlesen.

Alle paar Jahre schaffen sie es, sich aus ihrem Arbeitsalltag zu lösen und mal auf Tour zu gehen. Dass sie dafür erst aus dem fernen Los Angeles nach Deutschland kommen müssen, ist mir mehr als unklar. Während sie in den Staaten weitestgehend unbekannt sind, konnten sie sich in Deutschland eine sehr treue Fanbase erspielen. Kein Wunder, denk ich mir. Die Konzerte sind einfach die überwältigendsten und erfüllendsten musikalischen Live-Erlebnisse, die ich jemals erleben durfte.
So, auch letzten Dienstag in der Leipziger Moritzbastei.
Wieviel Charisma und Leidenschaft da an den Tag gelegt wird, ist mit keiner Skala zu messen. Ich kann nur jedem empfehlen, mal ein Konzert von ihnen zu besuchen.
Mobiles bloggen …
… leicht gemacht. Just a test, please ignore.
Symbolbild ohne Bezug zum Artikelinhalt.
Edit: Erstellt und bearbeitet mit dem N900




