Archiv für Juli, 2010
Flower Warfare
System Administrator Appreciation Day
Weil heute der der Systemadministratoanerkennungstag ist ein witziger Comic mit den besten Grüßen an die tapferen Junx und Mädels aus der IT-Abteilung.
Das allumfassende Ich
Der Grund dafür, dass unser fühlendes wahrnehmendes und denkendes Ich in unserem naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild. Es ist mit dem Ganzen identisch und kann deshalb nicht als ein Teil darin enthalten sein.
Erwin Schrödinger, Geist und Materie, Zsolnay Verlag, Wien 1986, 4. Kap., S. 77
Mixtapes
Ich bin bei Nerdcore auf ein feines Mixtape gestoßen. Der Abschiedsmix zur 100sten (und wohl letzten) Sendung von Drumkick Radio packt 100 Lieder (die ich mal diffus dem HipHop zurechnen möchte) in nur 57 Minuten. Rockt ordentlich und macht Spaß zu hören. Die Tracklist gibt es hier, den Download (123MB) hier.
Auf der Seite des Drumkick Radio gibt es noch mehr Mixtapes. Durchaus interessante Sachen dabei, ein download der Serie lohnt sich allemal.
Stimmen hören
via This Wasteland
Linkwurst #13
Ist mal wieder was zusammengkommen. Das meiste frech geklaut von Nerdcore, meinem neuesten Zugang im Feedreader.
Links der Woche: Die Suche nach einem griffigen Werbeslogan ist nicht immer leicht, etwas über das aktuelle Wetter und ein sehr lesenswerter Artikel über Homeopathische Mittel aus Hundescheisse und anderem unglaublichen Sachen
Den Rest nach einem Klick: weiterlesen »
Die gute alte Zeit
Hach , früher als die Welt noch in Ordnung war und man Musik auf Kassetten anhörte. Das waren Zeiten an die man sich manchmal gerne zurück erinnert. Naja, die Zeiten waren im Grunde genau so mies wie heute. Aber: die Musik war besser.
[Hm. Jetzt ist mir echt keine bessere Einleitung eingefallen. Bleibts halt so stehen.]
Im Grunde wollte ich nämlich nur auf ein verdammt geniales Blog hinweisen: Tape Attack. Dort gibt es wahre Schätze in Form digitalisierter alter Kassetten zu bergen. Genreübergreifend, aber im Kern grob gesagt um den klassischen Punk und experimentelere Musik pendelnd, werden alte und zumeist arg verrauschte Aufnahmen wilder Bands vor dem Vergessen bewahrt. Dazwischen hin und wieder auch mal ein Scan eines alten Fanzines und ganz selten mal alte Videoaufnahmen.
Für mich im ganz Besonderen interessant: die DDR-Abteilung. Es ist ja vielleicht kein großes Geheimnis dass ich ein Faible für angepunkte Musik aus dem wilden Osten Deutschlands vor ’89 habe. Und genau diese Vorliebe wird auf das Vorzüglichste bedient. Wann immer ich mich dort durch das Archiv wühle darf man davon ausgehen dass ich früher oder später leise (manchmal auch etwas lautere) Töne der Freude von mir gebe.
An den Macher der Seite auf diesem Wege die allerbesten Grüße! Bitte so weitermachen :-]
Freiheit, Freiheit über alles…
Ein inzwischen sehr ausgelatschtes Thema. Allerdings gibts Gelegenheiten, wo mensch dem Ganzen durchaus noch neue Facetten abgewinnen kann. Wie z.B. in diesem Interview mit der (übrigens sehr guten) Schriftstellerin Juli Zeh, deren ursprüngliche Herkunft aus der Juristerei durchaus interessante Perspektiven eröffnet.
P.S.: Bringt ein wenig Zeit mit: das Interview dauert etwa 45 Minuten
P.S.: IMO brauchen wir mehr solcher “Intellektueller”, wie Juli Zeh (Richard David Precht ist auch so ein Kandidat), die tatsächlich mal Standpunkte in den öffentlichen Diskurs einbringen.
Musick for Gay Fish
Heute hat Südafrikas Rave-Rap-Krew Die Antwoord ihre erste EP mit dem schlichten Namen 5 veröffentlicht. Wohl wegen der fünf Lieder die drauf sind. Die ersten vier kennt man schon von deren Website, das fünfte ist ein DJ Fishsticks Remix ihres Hits Enter the Ninja.
Nur 5000 Silberlinge werden von der EP verkauft. Das ist nicht so schlimm, das ganze Ding gibt es nämlich als Stream im Netz. Hört mal in den Fishsticks Remix rein, der rockt irgendwie :D
Das Spiel ist aus!
Da ist die 19. Fußball-Weltmeisterschaft der Männer gestern nun zu Ende gegangen. Bleibt nur zu hoffen das nun dieser dumme schwarz-rot-goldene Fahnenterror ebenfalls ein Ende findet.
Auch schön wäre ein Ende der zahllosen und immergleichen Dokus und Berichte über und aus Südafrika. Man sieht in loser Reihenfolge wunderschöne Bilder aus einem Nationalpark wo ein Ranger Touristen durchschleust und über bedrohte Tierarten redet, man sieht Robben Island, die boomenden Großstädte mit wusseligen Märkten und was natürlich niemals fehlen darf in einer guten Doku über Südafrika: Townships wo arme schwarze Menschen ohne Strom und Wasser ein mieses und trotzdem fröhliches Leben führen. Dererlei Bilder hat die letzten Wochen bestimmt jeder beim durchzappen am TV gesehen.
Dass aber gerade Armut selbst in Südafrika nichts mit der Hautfarbe zu tun hat beweist diese spannende Fotostracke von Finbarr O’Reilly. Nur der Vollständigkeit halber sei hiermit darauf hingewiesen.



