Archiv für Mai, 2010
Schöne Überraschung
Das ich nach einer harten Nacht nach dem Aufstehen frische Brötchen in meiner Küche finde kann ja nur bedeuten dass der Bäcker schon auf hatte als ich nach Hause ging. Vermutlich war es auch schon hell. Aber wer weiß das schon…
Linkwurst #12
Über einen Monat gab es an dieser Stelle keine gesammelten Links der Woche mehr und so kommt der Gottvater höchstpersönlich aus dem Himmel herabgestiegen und nimmt sich dessen an.
Ach ja, die Referrer zur Burkavision stammen aus meinen Vorbereitungen. :-)
http://www.b3ta.com/links/Bestest_birthday_ever
http://www.youtube.com/watch?v=7mqAZ06dwKU
Hier kann man dann weiterlesen »
Wer war das?
Ich checkte eben die  Zugriffe der letzten Tage auf meine Seite und stolperte über diesen Referrer: http://burkavision.co.uk/www.mortek.de.
Also, raus mit der Sprache: Wer von Euch war so scharf drauf mortek.de mal aus der Sicht einer Burkaträgerin zu betrachten? *Gnaaa* :-]
MdK – FdV – whatever man…
Heute Nachmittag mal über den Markt der Kulturen geschlendert. Die übliche Melange aus schwarzen Trommlern, Döneria Musik von der Bühne und multikulti Tand aus allen Teilen der Welt. Wie jedes Jahr halt. Aber ich will ja gar nicht meckern. Wenigstens einmal im Jahr dürfen sich Menschen mit der “falschen” Hautfarbe frei und völlig unbekümmert in Pirnas Innenstadt bewegen. Sonst ist das glaube ich nicht immer so möglich.
Einen feinen Humor zeigte der Mensch bei der Stadtverwaltung der für die Stand-Standortverteilung zuständig war. So musste ich kurz schmunzeln die Pirnaer Vereinigung der Schwulen und Lesben PIRls direkt neben der Evangelischen Allianz zu sehen. Die hatten sich nicht viel zu sagen wie es scheint.

Der CDU-Stand im dieses Jahr etwas abseits des großen Trubels angesiedelten Parteien-Zoos fand sich direkt zwischen der Linken und der SPD wieder. Euch sehr witzig.
Sehr erfreulich für mich war auch die PIRATEN dort anzutreffen. Nett geplaudert mit denen. Die wollen, sobald die noch ein paar Leute zusammengekriegt haben, eine offizielle Gruppierung in Pirna gründen. Wünsche ich viel Erfolg bei diesem Vorhaben!

Hinterfotzige Amtshilfe
Man erkennt das Geschehen auf dem Bild nicht sofort, darum ein paar Worte von mir dazu.

Wir sehen die stadtauswärts führende B172 auf dem Sonnenstein wenige Meter vor dem Ortsausgangsschild. Der graue Wagen rechts steht am Rande der Straße und enthält einen Blitzer. Die zuständigen Mitarbeiter sitzen mit ihren Kollegen von der Verkehrspolizei in dem silber-grünem Auto welches links ins Bild lugt. Der Notarzt-Wagen steht ebenfalls am Rande der B172, aber keinesfalls zufällig wie man vielleicht denken könnte. Der steht aus dem alleinigen Grunde da um die Blitzekiste zu tarnen.
Ich finde das ziemlich frech von den Cops, ganz unabhängig von der fraglichen Notwendigkeit eben dort zu blitzen (ja, es ist noch innerorts, aber grad noch so, und rechts ist kein Gehweg so das man sich wegen kreuzender Passanten sorgen müsste). Aber haben die die Einnahmen wirklich so bitter nötig dass die auf so finstre Tricks zurückgreifen müssen?
Und hat so ein Notarzt nichts besseres zu tun als sich dort abzuparken und die Beine in den Bauch zu stehen? Wie sieht das mit den entstandenen Kosten aus. So ein Stundensatz eines Notarztes samt Dienstfahrzeug wird ja sicherlich auch nicht mehr im zweistelligen Bereich sein.
Liest hier zufällig ein Rettungssanitäter oder sowas mit und kann was dazu sagen? Würde mich mal interessieren ob sowas regelmäßig vorkommt.
I wish it where summer
Als ich neulich durch Brandenburg bretterte und mich an den vielen Kreuzen an den Alleen erfreute habe ich ein paar alter Musikkassetten (die jüngeren unter euch können sich hier belesen) am laufen gehabt. Darunter war auch ein Tape von “No Sports” (mittlerweile unter dem Namen “Nu Sports” unterwegs).
Und weil es grad wieder regnet draußen fiel mir ein Song davon ein den ich jetzt missmutig in die dunklen Wolken singe: Oh i wish it where summer, oh i wish it would stop to rain…
499 Freunde in nur einer Woche
Das ist das Ergebnis eines kleinen Testes den ich vor genau einer Woche angeschoben habe. Ich habe unter einem frei erfundenen Namen ein Profil bei Facebook angelegt und wild fremden Leuten eine Freundesanfrage geschickt. Von den knapp 500 Menschen haben grade mal zwei nachgefragt woher man sich denn kennen würde. Dafür wurde ich derbe zugebombt mit hunderten Anfragen für irgendwelche komischen Spiele dort. Hauptsächlich Mafia Wars und Sex Games. Was auch immer das jeweils ist.
Generell sind anteilig die meisten Kontakte auf mich zugekommen. Man bekommt bei Facebook in der Seitenleiste ja immer Vorschläge angezeigt á la “Max Mustermensch hat 123 gemeinsame Freunde – als FreundIn hinzufügen”. Und die Leute scheinen wie bekloppt da drauf zu klicken. Irgendwann wird das echt zum Selbstläufer. Ich habe am Tag nicht mehr als fünf Minuten in das Fakeprofil reingeschaut und beliebig ein oder zwei handvoll Freundesanfragen rausgeschickt. Und trotzdem habe ich jetzt hunderte neuer Freunde.

Der Grad der an den Tag gelegten Beliebigkeit dort ist also wahlweise nach oben hin offen. Ich persönlich kann für mich eh keinen sinnvollen Grund für die Nutzung Facebooks und ähnlicher Netzwerke erkennen. Und ich wunder mich auch was für einen Striptease (in allen Bedeutungen des Wortes) manche Menschen dort hinlegen und wirklich noch das letzte intime Detail ihrer Existenz öffentlich breitlatschen. Das wär mir ja nix, ganz ehrlich…
Ich bin mir ja durchaus bewusst dass ich mich hier auf dieser Seite teilweise auch (sinnbildlich gesprochen) nakisch mache. Aber man kann hier zumeist nur mit “Insiderwissen” Freundesverbindungen nachvollziehen und Fotos mit Menschen (oder gar meiner Wenigkeit) drauf gibt es auch nicht zu sehen. Oder nur nach Passworteingabe für einen handverlesenen Kreis von Leuten.
Dieses ganze “Socialising” ist mir höchst suspekt. Und darum werden meine Ausflüge ins Facebook, das VZ und vergleichbares Zeux auch in Zukunft nur unter Tarnnamen und/oder beruflich/ehrenamtlich motiviert stattfinden. Inhaltlich wird man dort von mir nix finden. Dafür hab ich ja diese Spielwiese hier.
NS: Während ich das hier schrieb gab es neue Freunde. Darum das von der Überschrift abweichende Bildschirmphoto.
Kirche, Eisenbahn und Betonromantik
Heute war ich in den platten tiefen Brandenburgs unterwegs. Fragt mich nicht wieso, ich musste jedenfalls etliche Stunden dort totschlagen. Da Nasebohren auf Dauer keinen Lustgewinn bringt habe ich mir zu Hause flux ein paar Caches ausgedruckt und stieg heute also durch das Brandenburgische Gehölz und ärgerte mich mit fliegendem Kleingetier rum.
(Zum Verständnis des weiteren Textes ist es unabdingbar mit dem Begriff “Geocaching” vertraut zu sein. Also ggf. bitte bei Wikipedia zum Thema einlesen.)
Erste Station war die Kirche in Walddrehna. Ein schnukkliches kleines Ding. Den Cache hab ich nicht gefunden, dafür aber nett mit einem jungen Menschen geplaudert der dort was in dem Gemäuer zu schaffen gehabt hat. Von ihm erfuhr ich dass diese wunderliche Kirchturmkonstruktion auf Stelzen mehr oder weniger einmalig wäre.

Der nächste Cache hatte seinen Startpunkt auf dem Gelände der Niederlausitzer Museumseisenbahn. Ich habe alle gestellten Aufgaben erfüllt, Muttern vom Wasserauffüllturm und rote Punkte gezählt und damit die nächsten Koordinaten ausgerechnet. Habe ich mich dann mitten im Wald wiedergefunden, aber leider zog es der Cache vor versteckt zu bleiben. Schon die zweite Pleite. Es konnte also nur besser werden…

Nun musste endlich ein Erfolgserlebnis her. Dieses fand ich auf dem Gelände einer alten Fabrik. Eine wunderbar verlassene Industrieruine welche von der Natur zurückerobert wird.

Der erste Teilcache wurde schnell gefunden. Er enthielt die Koordinaten für die zweite Station sowie einen helfenden Hinweis zum Auffinden desselben.

Der zweite Cache wurde nach einigem Suchen auch gefunden. Er war innerhalb eines Gebäudes versteckt.

Beim Endgegnercache schließlich scheiterte ich. Als Hinweis war “Abgezogen” angegeben. Ich bezog das auf die Belüftungsanlage weil das auch ziemlich mit den Koordinaten hinhaute. Aber kein Cache, so sehr ich auch suchte. Weder außen, noch drinnen.

Ich schreckte bei meiner Suche dann sogar noch eine Gruppe junger Menschen auf die sichtlich Spaß daran hatte ihre Zilvesterrestbestände dort in der Ruine wegzuböllern. Obgleich mir deren Tun egaler nicht hätte sein können flitzen die bei meinem Anblick (Hut gegen die Sonne, schwarze Brille, Handy (mit GPS) in der Hand und Klemmbrett unterm Arm) aufgescheucht durcheinander und dann mit einem Höllentempo in das nächste Wäldchen. Na wenigstens noch ein versöhnliches Ende meiner Suche mit einem guten Lacher meinerseits.
Geocaching ist eine feine Freizeitbeschäftigung. Werde ich in Zukunft bestimmt öfters mal machen. Schöne Verbindung von Technologie (*sabber*) und Bewegung und Aktivität in der Natur.
Pacman wird 30…
… und kann grad bei Google auf der Startseite gezockt werden. Witzige Sache das.

Durchhaltungstum
First :-]
