Archiv für Januar, 2010

Pornos gucken oder einfach nur rumhängen?

Da zappt man sich spät in der Nacht durch die Kanäle und bleibt auf einmal bei 3sat hängen, weil dort ein Porno läuft. Genau genommen 9 Songs. Ein Film der nach dem Schema Konzertbesuch–Sexszene–Konzertbesuch–Sexszene abläuft. Und Sexszene heißt in diesem Fall explizite Nahaufnahmen der menschlichen Geschlechtsorgane in voller Aktion. In Farbe und mit Stereosound. Ein Porno eben.

Hab ich ja auch kein Problem damit. Aber als ich über die jugendschutzrechtlichen Aspekte nachdachte fragte ich mich, warum es okay ist zwei fickende Menschen zu zeigen, auf der anderen Seite aber 2007 mein äußerst populäres Seitenprojekt www.sterben-macht-frei.de im Namen des Jugendschutzes geschlossen werden musste.  Vielleicht kann man bestimmte Inhalte nur nach Mitternacht zu zeigen. Oder man muss groß Kunst drüber schreiben. Aber daran soll es ja nicht scheitern.

Darum sei es hiermit verkündet: sobald ich eine technische Möglichkeit gefunden habe die ursprünglichen Inhalte von www.sterben-macht-frei.de nur von 0 bis sagen wir mal 6 Uhr anzeigen zu lassen, werde ich die Seite wieder in Betrieb nehmen. Und dann kann jugendschutz.net mir mal schön meine haarige Poperze lutschen (um mal thematisch-linguistisch auf der Linie zu bleiben).

Ach so, wer www.sterben-macht-frei.de nicht kennt: dort hatte ich in jungen Jahren mal ein paar Tipps und sachdienliche Hinweise in Sachen Erhängen veröffentlicht. Ziemlich alberne Sache und entsprechend mit einem Augenzwinkern versehen (und sogar der Nummer der Telefonseelsorge falls das Ganze doch jemand zu ernst nehmen sollte). Vielleicht hätte ich die Seite auch schon längste von alleine aus dem Netz genommen. Aber wenn (halb)staatliche Stellen mir was vorschreiben wollen kann ich auch nach drei Jahren schon aus Prinzip noch mit dem Fuß aufstampfen und symbolisch den Mittelfinger ausfahren.

In diesem Sinne: man sieht sich immer zwei mal in Leben…

Geschrieben von mortek

am 11. Januar 2010

Gib O Gott, O Vater Fähigkeit zu lernen!

Da hat jetzt jemand die gottgleiche Kreiszahl π auf 2.699.999.990.000 Nachkommastellen (knapp 2,7 Billionen) ausgerechnet. Völlig Sinnfrei das Ganze. Aber immerhin wurden die Berechnungen nicht auf einem Supercomputer ausgeführt, sondern in nur 131 Tagen an einem mehr oder weniger stinknormalen Wald- und Wiesen-PC. Tiefergehende Erläuterungen gibt es auf der Seite des Autors.

Das Ergebnis belegt etwas mehr als 1 Terabyte, sonst hätte ich es natürlich hier veröffentlicht. Aber die ersten 10 Millionen Nachkommastellen kann man sich bei www.pibel.de runterladen. Spannende Lektüre…

Geschrieben von mortek

am 9. Januar 2010

Arthur hilf

Beim entrümpeln dieser Tage wiederentdeckt und gleich an die Wand gehangen. Vielleicht hilfts ja….

PS: Wer das kleine Kerlchen nicht erkennt kann sich hier belesen, oder noch besser hier schauen.

Geschrieben von mortek

am 8. Januar 2010

Notiz an mich selber:

Beim rumpfuschen im Quellcode von WordPress das nächste mal drauf achten, unnötige Leerzeilen zu vermeiden. Besonders in der functions.php des Themes. Dann bekommt man in Opera auch diesen Fehler beim abrufen des RSS nicht:

XML-Interpretation fehlgeschlagen: Syntaxfehler (Zeile: 2, Zeichen: 0)
“XML declaration not at beginning of document”

Geschrieben von mortek

am 6. Januar 2010

Da failte doch was

Ein etwas anderer Rückblick auf 2009. Möge dieses Jahr besser werden.

Geschrieben von mortek

am 4. Januar 2010

Kunststoffrohrsteckmuffengleitmittel

Tja. So rückblickend kann ich grad nicht mehr wirklich nachvollziehen warum uns beim vorbereiten und bauen für die Studio 55 Party dieses kleine Tübchen Gleitmittel* so amüsiert hat. Vielleicht lag es an unserem niedrig angelegten Baustellenhumor. Auf jedem Fall hatte das kleine Piktogramm mit dem Männl links oben etwas damit zu tun…

* Das Spezialmittelchen brauchten wir für diese Höllenmaschine (hier im Testlauf)

Geschrieben von mortek

am 2. Januar 2010

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