Nazis am 13.2.10 in Dresden blockieren
Jedes Jahr die gleiche Scheiße. Um den 13./14. Februar sammelt sich das fiese Nazigeschmeiss aus ganz Deutschland und Europa in Dresden zum größten Aufmarsch den die Faschoszene noch hat. Es gab dagegen immer schon Proteste und Versuche das Ding zu blockieren. Aber das war nie sonderlich erfolgreich, obgleich in den letzten Jahren schon eine Verbesserung in den Bemühungen und der Organisation der Proteste zu bemerken war.
Dieses Jahr nun soll der Durchbruch in Sachen Verhinderung des Naziaufmarsches erfolgen. Ein breites Bündnis “Nazifrei – Dresden stellt sich quer” bestehend aus Parteien, bürgerlichen Initiativen, Gewerkschaften, prominenten Einzelpersonen und auch Antifagruppen ruft zu einer Massenblockade auf. Diese soll nicht erst irgendwo auf der Route der Nazis erfolgen, sondern schon der Versammlungsort der Nasen soll friedlich eingekreist und ein losmarschieren des Packs so verhindert werden. Das hört sich für mich nach einem vielversprechenden Plan an.
Es gibt zwar Leute aus der Antifaszene die sagen “Wie kann man nur mit den Bürgern zusammenarbeiten? Der Wurzel allen Übels.” Auf Indymedia stellte sich ein Sprecher des Dresdner Arbeitskreis Antifa genau diesen Fragen. Ich sehe es so: die letzten Jahre haben gezeigt dass die Antifa es alleine nicht hinkriegt einen gescheiten und wirkungsvollen Protest im Sinne einer funktionierenden Blockade auf die Beine zu stellen. Hingegen zeigen Aktionen in anderen Städten dass eine Zusammenarbeit von Antifas und bürgerlichen Elementen durchaus funktionieren kann. Also macht euch mal locker liebe Antifanten, bringt Tante Gertrud von nebenan mit auf die Demo und sorgt für eine gute Stimmung wenn ihr die Straßen blockiert. Und ganz wichtig: seid euch der Außenwirkung eurer Aktionen bewusst. Wenn irgendwo auch nur eine verfluchte Flasche fliegt seid euch im klaren drüber, dass in der SZystempresse ausschließlich dieses Bild kolportiert und der u.U. wirkungsvolle Protest somit in Misskredit gebracht wird.
Wir sehen uns dann also alle am 13. Februar in Dresden.

Wenn die Blockade(n) so asynchron laufen wie das Mobilisierungsfilmchen wirds wieder nix. Trotzdem muss alles versucht werden. Man sieht sich (BG “Klempner” (= )!
endlich kann in dresden das konzept, dass in jena und leipzig funktioniert, mal getestet werden. hat ja lange genug gedauert, dass sich der progressive teil der zivilgesellschaft entschließt, andere seiten aufzuziehen. hoffen wir, dass es klappt!
in diesem sinne: wir sehen uns da ;-)
[...] hab ich mich ja hier schon zu der am Sonnabend in Dresden stattfindenden Nazidemo geäußert. Hiermit nun eine [...]