Archiv für Mai, 2008

Pluralismus at its best

Sich auf der Liste der SPD in den Kreistag wählen zu lassen, aber höchstselbst sein Kreuz bei der CDU zu machen klingt unlogisch? Ach was, das ist gelebte Demokratie….

Geschrieben von mortek

am 31. Mai 2008

Fremdgeblogt

Heute mal wieder bei den Schilderbildern.

Geschrieben von mortek

am 28. Mai 2008

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Veröffentlicht in Das Tagebuch

Und sie dreht sich doch …

… noch. Denn irgendwie hab ich es nicht erwartet, aber nach einem supergeilen Abend mit den göttlichen Skatalites auf dem Markt der Kulturen und anschliessenden Runterkommbierchen im Uniwerk ging die Sonne doch wie gewohnt im Osten auf. Für mich wäre es in Ordnung gegangen wenn sie das nicht mehr getan hätte, aber so geht das auch klar, hehe.
Tja, da haben sie also in Pirna gespielt. Die Skatalites. Wow, ich kann es immer noch nicht glauben. Und während ich diese Zeilen hier schreibe huscht mir wieder dieses Grinsen übers Gesicht, mit dem ich mich an diesem denkwürdigen Abend wohl auch schon durch die Massen geschoben habe.
Was gibt es also noch groß zu schreiben? Die Skatalites sind alles sehr sehr nette Menschen, der Pianist Ken ein Plauderer vor dem Herrn, Doreen hat immer noch die geilste Stimme ever, und mit 60+ macht man sich wohl nicht mehr so die Gedanken wie und wo und wie oft man sich einen raucht….

Ein riesen Dankeschön an dieser Stelle an alle Menschen die zu diesem Event _wirklich_ was beigetragen haben, ich hoffe die entsprechenden Leute wissen dass sie gemeint sind. Und auch die besten Grüße an alle lieben Menschen die ich an dem Abend zu Hauf (wieder)getroffen habe.

Fotos gibt es wohl schon irgendwo im Netz, und sobald ich eine vorzeigbare Quelle aufgetan habe wird das hier nachgereicht.

Geschrieben von mortek

am 27. Mai 2008

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Veröffentlicht in Das Tagebuch

This is SKA

Wer diesen Sonnabend bei dem Konzert der Skatalites auf dem Pirnaer Markt eine gute Figur machen will, sollte sich diese kleine Anleitung aufmerksam anschauen. Es werden die vier wichtigsten Tanzschritte des Ska erläutert, da sollte dann vor Ort nichts mehr schiefgehen.


Geschrieben von mortek

am 21. Mai 2008

Thujone Sun – lecker Absinth aus Jamaika

Thujone Sun

Handelte der vorhergehende Artikel schon von einer Spezialität aus Jamaika, so soll es auch hier um was feines von der Insel gehen. Denn ich habe eine Flasche Absinth der Marke Thujone Sun in die Finger bekommen. Ich habe zwar schon viel über dieses Zeug gehört (Van Gogh soll sich im Absinth-Rausch das Ohr abgeschnippelt haben), aber bisher hat es sich noch nicht ergeben dass ich dieses Getränk einmal probierte.

Nachdem der mit Wachs verschlossene Korken entfernt war, machte sich ein angenehm-süsslicher Geruch in meiner Nase breit. Nun schüttet man sich dieses edle Getränk nicht einfach so hinter die Binde, es gibt da ein Trinkritual. Nämlich wird dabei auf das Glas ein Absinthlöffel gelegt, auf welchem ein Stück Würfelzucker liegt. Dieses wird nun mit Wasser übergossen, bis ein Mischverhältnis von etwa 1:1 bis 1:5 erreicht ist. Je nach Geschmack halt. Dabei färbt sich der grüne Absinth milchig ein, ja opalisiert will ich mal sagen.

Ich habe diesen Effekt mal festgehalten, ich hoffe man erkennt das halbwegs:


Mangels eines Absinthlöffels hab ich das erste Glas ohne Zucker zubereitet. Nun zum wichtigsten, dem Geschmack. Da dies mein erster Absinth war, fehlen mir zwar die Vergleichsmöglichkeiten, aber ich muss sagen: lecker! Ein feiner Anisgeschmack, so wie beim Ouzo, dominiert, aber setzt nicht mit dieser Schärfe ein. Wenn ich vom Fach wäre würde ich sagen dieser Absinth hat einen runden Geschmack und einen feinen Abgang. Hehehe. Gleichwohl hat er eine nicht nicht zu unterschätzende Herbe, sowas muss man mögen. Aber für einen Kräuterschnaps ist das nicht weiter verwunderlich. Das zweite Glas hab ich dann testweise mal mit Zucker probiert (ein kleines Löffelchen), und da war er perfekt. Die Herbe war einem weichen Geschmack gewichen, an den man sich gewöhnen könnte. Eisgekühlt kann ich mir das richtig erfrischend vorstellen.

Also wer nun Appetit bekommen hat kann ja mal im Netz nach Thujone Sun suchen, sollte ja problemlos irgendwo bestellbar sein.

Geschrieben von mortek

am 17. Mai 2008

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Veröffentlicht in Das Tagebuch

Die Skatalites geben sich die Ehre

Meine Verwunderung hätte nicht größer sein können, als ich vor ein paar Wochen irgendwo hier im Städchen Handzettel habe rumliegen sehen, auf denen ein Konzert der Skatalites angekündigt wurde. Zuerst dachte ich noch “Ja cool, könntest du mal hinfahren und dir anschauen. Kostet bestimmt nicht wenig, und wird irgendwo weit weg in irgendeiner hässlichen großen Halle sein, aber es lohnt sich ja.” Aber dann sah ich: die spielen ja hier in Pirna, auf dem Markt anlässlich des MdK und für umsonst. Unauffällig schaute ich noch ob irgendwo geschrieben stand dass das ein verspäteter Aprilscherz sein, aber dem war nicht so.


 

Also nur um das noch mal allerdeutlichst klarzustellen: Die Gottväter und Erfinder des Ska, die unglaublichen Skatalites, werden am 24. Mai diesen Jahres auf dem Marktplatz zu Pirna zum Tanze aufspielen. Die Band, welche schon mit Größen wie Bob Marley, Delroy Wilson, Desmond Dekker und Laurel Aitken zusammen spielte, wird meiner verkackten Heimatstadt einen Besuch abstatten. Für mich persönlich gibt es wenig was das toppen könnte. Gemeinsam mit Yellow Umbrella wird also Abends der Markt gerockt, und ich kann es kaum noch erwarten. Direkt im Anschluss könnte man sich quasi die Kugel geben, denn besser kanns nicht werden. Alternativ dazu könnte man sich nach dem Konzert auch noch ins Uniwerk begeben und was trinken oder so, das gänge natürlich auch….

Wer mal reinhören will was ihn in etwa erwarten wird, kann hier vorbeischauen. Oder hier, bzw. hier.

Geschrieben von mortek

am 15. Mai 2008

Als wie

Als wie klingt viel besser als wie als, also klingt als längst nicht so gut als wie als wie!

Geschrieben von mortek

am 13. Mai 2008

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Veröffentlicht in Diverses,Große Worte

“Die Bach”

Neulich erzählte mir eine Kollegin wie sie den so wohnt, und dass sie es ja doch ganz nett hat. Denn “…wenn ich mir Freunde einlade gehen wir runter an die Bach, und dort können wir schön grillen….”.
Heute dann war ich in Nieder- und Obervogelgesang unterwegs. Ich suchte in Obervogelgesang die Hausnummer 4, bzw in dem Haus einen bestimmten Einwohner. [Hier muss ich erklärend einfügen, dass es in diesem (langgestreckten) Minikaff keine Straßennamen gibt, es gibt halt einfach nur Ober- bzw. Niedervogelgesang]. Nun war also in der Nummer 4 der Gesuchte nicht am Klingelschild zu finden. So frug ich einen netten älteren Herren der da im Garten werkelte, und lies mir von ihm erklären, dass ich nicht in Ober- sondern in Niedervogelgesang wäre. Und “…. die Grenze ist die Bach“.

Beide meinten mit “die Bach” in der Tat einen Bach. Jetzt könnte man ja meinen dass beide das selbe fliessende Gewässer meinten, was halt zufälligerweise “Bach” heisst. Aber nein, es ist von zwei unterschiedlichen Flüsschen gesprochen worden. Denn scheinbar ist es hier in der Gegend üblich, statt “der Bach” grammatikalisch nicht ganz korrekt “die Bach” zu sagen. Sehr verwunderlich.
Kann das einer meiner Leser bestätigen, ist das ein üblicher Ausspruch in der Sächsischen Schweiz? Ich hab das noch nie gehört….

Geschrieben von mortek

am 10. Mai 2008

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Veröffentlicht in Heimatkunde

Runde Sache


 

Einer der witzigsten Flashmobs den ich bisher gesehen habe. Gute Idee, saubere Umsetzung :-]

Geschrieben von mortek

am 8. Mai 2008

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Veröffentlicht in Netzfundstücke

Das Dritte

Überall liest man dieser Tage etwas über das neue Album von Portishead, Third. Also warum nicht auch hier? Denn der Punkt ist der: je öfter ich mir diesen Silberling anhöre, umso mehr finde ich Gefallen daran. War mein Interesse an dieser Band in früheren Tagen eher punktuell gesetzt und meist an der Stimme der Frau Gibbons festgemacht, bzw. an der transportierten Stimmung, finde ich das aktuelle Album durchaus als Gesamtwerk hörenswert. Schönes Ding also, kann man uneingeschränkt weiterempfehlen.

Anspieltipps: Silence, The Rip, We Carry On

Geschrieben von mortek

am 8. Mai 2008

2 Kommentare

Veröffentlicht in Das Tagebuch

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