Archiv für Juli, 2007
Force Attack 2007
Im folgendem nun ein kleiner Reisebericht von meinem Ausflug auf das diesjährige Force Attack. Wer es nicht kennt: das ist das größte Punk/Oi!/Ska-Festival auf der Nordhalbkugel.

Da man mittlerweile ja etwas in die Jahre gekommen ist, wollte man sich die Anreise etwas angenehmer gestalten, und so fuhr man halt mit einem dicken Audi nach Behnkenhagen. Zudem hat das vor Ort dann den gemeinen Schimmelpunker auch ganz gut geschockt, Sprüche wie “Ey, wat seid ihr den für Bonzen” und wunderliche Blicke gab es zur genüge. Grade wenn man mit lauter klassischer Musik und offenen Fenstern über das Gelände fuhr…. :-]
AdF und Prost
Nun denn, man begab sich also auf einen abendlichen Streifzug durch die örtlichen Gastronomiebetriebe. Zwangläufig, weil das anvisierte Etablissement am Montag leider Ruhetag hat und somit geschlossen war. Schade schade, hab ich mich doch so auf ein leckeres böhmisches Bier gefreut. Aber was solls, steuerte man eben den nächsten Spanier an. Dort wurde mangels Auswahl, und naja, ist man halt schon mal beim Spanier, ein spanisches Bier namens “San Miguel” geordert. Selbiges war nicht der Rede wert. Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Unterm Strich einigte man sich darauf, dass man sich den Import dieses Getränkes hätte sparen können. Nachdem das Bohemia leider nicht geöffnet hatte, war dass die zweite Enttäuschung an diesem Abend.
Sei es drum, dachte man sich, und zog eine Kneipe weiter in den Pub. Hier gab es schon wesentlich mehr Auswahl, so dass man sich genötigt sah sich von der Bedienung beraten zu lassen. Aber ach. Es wurde ein Guinness bestellt, weil es ja so schön herb sein soll, und noch irgendein Rotbier (Namen vergessen). Letzteres war ganz okay, wenn auch schamlos überteuert. Genau so wie das Guinness, welches aber zudem wie eingeschlafener Fuß schmeckte. Pfui Deibel und igitt, wie kann man sowas nur verkaufen. Absolut unverständlich wie so eine Plöre solch einen Ruf und Namen hat erlangen können. Völlig Überbewertet das Zeug. Aber immerhin spielte eine Band zum Tanze auf, schon nicht übel was einem da geboten wird.
Um den Abend dann doch noch zu retten zog man weiter in ein bodenständiges Haus, welches zwar den Charme einer Bahnhofshalle hat (und wo sich zudem noch irgendwelche Kids an der Karaokemaschine versuchten), aber wo zumindest ein gutes, in der Gegend gebrautes Bier ausgeschenkt wird. *Zisch*, lecker. Beim Spiel mit den Holzklötzchen hab dann sogar ich gewonnen, damit hat sich der Abend letztendlich dann doch noch zum Guten gewendet.
Und nächste Woche auf mortek.de: Ein Streifzug durch die lokalen Trinkhallen im Niedrigpreissegment. “Blauer Affe” und “Hütter”, nehmt euch in acht….
Kirlian Camera – Dead Zone in the sky
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Aufgenommen während des sturmgeweiht.de-Betriebsausfluges zum Elfenfolk Festival ’07 in Augsburg.
Kunst kommt von Können
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Mitbürger von Stadt und Land…
Freiwillig tränkt uns keine Traube, die Kelter nur erpresst den Wein. Was das Volk erlangt habe, habe es sich selbst erworben, seine Herrscher haben ihm nichts geschenkt.
Wilhelm Adolph Haußner, Arzt und Stadtverordneter in Pirna, Revolutionär von 1848/49 und Aufständischer beim Dresdner Maiaufstand 1849
