ohne abschließendes “e”


Peterswald heißt es. Nicht Peterswalde, wie ich bisher gedacht habe. Da war mensch nun schon so oft “drüben”, lecker essen und Kippchen holen, und trotzdem dieser Fehler. Aber nun gut, seit ein paar Jahrzehnten spricht man offiziell ja eh von Petrovice. Insofern kein Weltuntergang.

Wer sich über die Geschichte von Peterswald informieren möchte, ist mit peterswald.org sehr gut beraten. Historische Abhandlungen über Peterswald und Umgebung finden sich dort ebenso wie Kartenmaterial und viele alte Lichtbildaufnahmen. Zum Beispiel von der Übergabe des olympischen Feuers auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin.

Olympische Fackel in Peterswald
 

Ein kleines Rätsel möchte ich hiermit mal wieder anschieben: Wer mir sagen kann wie hoch 1921 in Peterswald der Ausländeranteil war (in Prozent, grob gerundet reicht)*, kann wie gehabt reichlich Ruhm und Ansehen gewinnen. Also auf, und frisch an die Recherche.
* (von einer Interpretation der Fragestellung nach der Norm “p.c. – Die reine Lehre ≥ 45″ wird selbstredend ausgegangen!)

Geschrieben von mortek

am 21. Mai 2007

3 Kommentare

Veröffentlicht in Heimatkunde

3 Kommentare zu “ohne abschließendes “e””

  1. 26 – genausoviele wie tschechen. 1921 wurde auch die eine omnibuslinie nach gottleuba eröffnet.

  2. mortek sagt:

    hehehe, hat sich tatsächlich einer die mühe gemacht und das rausgesucht. respekt!
    ruhm und ehre dem erlöser des rätsels

  3. d***nna sagt:

    ich kann das alles gar nicht glauben!!!! peterswald ohne e!!! was soll denn das?
    das bringt doch rückwirkend meine ganze kindheit durcheinander.
    denn da hieß es noch: “morgen hol mer tschechenwaffeln in peterschwalde”.
    wahrscheinlich wurd ich nur nicht politisch korrket erzogen!

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