9 Tage hinter den Barrikaden
September 1986 in Kopenhagen. Ein seit 3 Jahren besetztes Haus soll von der Polizei geräumt und anschließend abgerissen werden. Die etwa 60 Bewohner des Hauses sind aber gut darauf vorbereitet: es werden Barrikaden gebaut, Steine und Molotovcocktails bereitgestellt und das ganze Viertel abgeriegelt. Die dort noch verbliebenen “Zivilisten” (das trifft es recht gut, denn die Besetzter tragen zum Großteil einheitliche Arbeitsmonturen, Sturmhauben und Helme) solidarisieren sich mit den Besetzern, und auch von außerhalb kommt Hilfe in Form von Essen, Geld und tatkräftiger Unterstützung beim Barrikadenbau. Ein Angebot das Haus zu kaufen und mit der Stadtverwaltung einen Deal zu machen schlägt der sozialdemokratische Bürgermeister aus, die Medien verbreiten üble Lügen über die Besetzer. Insgesamt 9 Tage kann die Polizei davon abgehalten werden das Viertel zu stürmen, dann erst sehen sich die Besetzer gezwungen den Widerstand aufzugeben.
Die ganze Zeit mit dabei war eine dänischen Dokumentationsgruppe, die während der neun Tage dauernden Verteidigung der Besetzung bei fast allen Aktionen und Alltagssituationen filmen konnte. Ihr gelang so ein Portrait des Lebens hinter den Barrikaden von den Leuten, die sich entschlossen hatten, das Haus militant zu verteidigen.
Die 55-minütige Dokumentation gibt es hier zum runterladen.


Der Film ist jetzt hier zu finden: http://sotf.fhstp.ac.at/node_881/get.php/881pr76
Die FH hat ihre Domain gewechselt.
danke für den hinweis! habe die links in dem artikel entsprechend angepasst :)
top film!sehr interesaNT1MEHR DAVON AUF DA GENZEN WELT1