Archiv für Februar, 2007
Einfach mal ne Nacht nicht schlafen
Schlafentzug kann sich positiv und aufhellend auf gewisse negative Stimmungslagen auswirken. Kann man hier nachlesen.
Und ich kann es nur bestätigen. Den Kopf voll mit schwerwiegenden und existentiellen Problemen und Problemchen (naja, das ist jetzt relativ), an denen ich die letzten Tage und Wochen zu knabbern hatte, hab ich nun nach etwas über 30 Stunden wach sein eine etwas andere Sicht auf die Dinge. Mehr entspannter, mit mehr Abstand sozusagen. Mehr “normal” halt, irgendwie. Sehr angenehm zur Abwechslung.
Na mal schauen wie lang das anhält, und ob sich der Hirnknoten irgendwann noch mal gänzlich auflöst.
Nachtrag: Mittlerweile sehe ich auch keine Stimmen mehr. Werde mich aber trotzdem mal hinlegen….
We are Monkeys
Bernardo Bellotto in Pirna
Bernardo Bellotto, besser bekannt als Canaletto, schuf zwischen 1753 und 1755 insgesamt elf große Ansichten von der Stadt Pirna. Das bekannteste Bild dürfte dabei wohl die Marktansicht mit Blick auf die Feste Sonnenstein sein.
Bild anklicken für große Ansicht (etwa 0,7mb, 3000x1666px)
Einen kleinen Einblick in des Leben des Canaletto und sein Wirken in und um Dresden gibt Oberstudienrat Dr. Otto Eduard Schmidt in diesem Text (pdf). Darüber hinaus wird kurz die Geschichte Pirnas angerissen, und dann ausführlich auf das auf dem Bild zu sehende eingegangen.
Canaletto zeigt uns auf seinem Bilde nicht die ganze Stadt Pirna, sondern ihren räumlichen und rechtlichen Mittelpunkt, den Markt, und zwar so, wie er sich dem von Westen
herkommenden Wanderer darbietet. Der Himmel ist fast klar und hell, nur im Nordosten ist
dichteres, dunkleres Gewölk versammelt. Die Bäume auf den Wällen des Sonnensteins
tragen den vollen Schmuck des Laubes und die von rechts, von Südwesten, hereinfallenden
Schatten beweisen, daß die Sonne den Zenit schon überschritten hat. Es ist also etwa die
vierte Stunde eines sommerlichen Nachmittags. Daher auch das wenig lebhafte Treiben auf
dem Markte. Man ahnt die Nähe der Sandsteinbrüche, wenn man die sauber geglätteten
Platten betrachtet, die den Markt in seiner ganzen Ausdehnung bedecken und auf denen sich die kräftigen Schatten der Gebäude und Menschen scharf von den heller beschienenen
Flächen abheben.
Sehr spannende Lektüre, nicht nur für Ortsansässige. Daher hier nochmal der Link zum ganzen Text.
Kein Leben ….
…. aber trotzdem immer was zum reden. Und ein Bier in der Hand.
An dieser Stelle einen Gruß an die Crew die tagtäglich vorm Netto abhängt.
Dr. Dobsche und das Röntgenzimmer
Erfahrungsbericht einer Überlebenden.
18:12… 18:13, man kann es nicht mehr mit Sicherheit sagen. Die Heimat war nah als quietschende Reifen das Unglück ankündigten. Die Bremsen des Polos gaben alles und die Helden des Tages blieben tatsächlich mit gehörigem Abstand hinter dem plötzlich bremsenden schwarzen Auto (welches auch nur Opfer des vor ihm befindlichen Gefährts war) stehen. Puuuhhhh… das ging noch mal gut – dachten die Insassen, als sie im selben Moment ein verräterisches Scheppern vernahmen, der gute Polo einen Satz nach vorne machte und sämtliches unangenageltes Inventar vornehmlich dem Beifahrer um die Ohren flog. „Wenn ich mir es jetzt ganz doll wünsche, dann ist nicht das passiert, was ich denke…“
Zwei mal Abschied
Am letzten Freitag musste man sich leider von 2 süßen kleinen Dingern verabschieden. Während es in einem Fall ein Wiedersehen gibt, dürfte in dem anderen Fall der Abschied endgültig gewesen sein. *schnief*
Um die Ereignisse zu verarbeiten, hab ich zwei kleine Filmchen gebastelt. Aber seht selbst.
Peitschenhieb-Verletzung
Hört sich lustvoller lustiger an, als es in Wirklichkeit ist.

